Baden

«Körper.Baden.Flow»: Bagni Popolari lädt zum zweiten Tauchgang ein

Badewanne mit Badeente: Das Bad zum Raben am Kurplatz.

Badewanne mit Badeente: Das Bad zum Raben am Kurplatz.

Der Verein eröffnet am Samstagabend das Sequel zum «Kulturthermalbad» am Kurplatz in Baden.

Das Badener Bäderquartier ist in allen Facetten im Umbruch: Während über der Grossbaustelle des neuen Thermalbads die Kräne tanzen, wurde in den letzten Tagen im ehemaligen Badgasthof zum Raben wieder eifrig gesägt, geschraubt und gehämmert. In den Badekammern am Kurplatz 3 beginnt morgen Abend die zweite Hälfte des Kulturthermalbad-Festivals «Körper.Baden.Flow».

Wie der Verein Bagni Popolari, der das Festival organisiert, in einer Mitteilung schreibt, widmen sich diesmal 17 Kunstschaffende den Themen Körper, Geist und Thermalgeschichte. Die erste Hälfte des Festivals fand unter grossem Publikumsinteresse zwischen November und Anfang Februar statt.

Im Historischen Museum wartet ein inszenierter Rundgang

Am zweiten Teil nehmen nun folgende Künstlerinnen und Künstler teil: Valentin Baumgartner und Andi Bissig, Vincent Scarth und Lorenz Boskovic, Nathalie Diserens, Dominique Eliane Girod, Viviana Gonzales, Hélène Kaufmann Wiss, Kaspar König, Müller Tauscher, Cheyenne Oswald, Katarina Sarnowski und Roger Wirz, Sarah Solderer sowie Patrizia Vitali und Olivia Wiederkehr. Zeitgleich mit «Körper.Baden.Flow» findet im Historischen Museum Baden noch bis zum 1. Juni die Ausstellung «Badekult» statt.

Dort lädt ein inszenierter Rundgang ebenfalls zur Auseinandersetzung mit dem Thermalwasser und seiner Wirkung auf Körper, Geist und Seele. In Kooperation mit dem Historischen Museum Baden hat der Verein Bagni Popolari im Bad zum Raben einen sechsten Raum mit einem grossen Thermalbadebecken gebaut, welches sich grosser Beliebtheit erfreut.

Kunst und Thermalwasser im Einklang

Die Besucherinnen und Besucher der Ausstellung im Historischen Museum können im Bad zum Raben das Wasser am eigenen Leibe geniessen – und die Gäste des Kulturthermalbads im Raben können im Gegenzug im Historischen Museum mehr über die Geschichte der Badener Bäder- und Körperkultur erfahren. Ein ausführliches gemeinsames Begleitprogramm ergänzt und verknüpft zudem die beiden Ausstellungen. (af.)

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