Remetschwil
Kosten für Tagesstrukturen heiss diskutiert

Sechs Geschäfte standen auf dem Programm der Sommergmeind. Zu Diskussionen führte einzig die neue Leistungsvereinbarung mit dem sogenannten Verein Schtark über die Tagesstrukturen. Ein Votant verlange die Einführung eines Sozialtarifs.

Erna Jonsdottir
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Tagesstrukturen werden immer beliebter, so auch in Remetschwil (Symbolbild).

Tagesstrukturen werden immer beliebter, so auch in Remetschwil (Symbolbild).

120 von 1400 Stimmberechtigten fanden den Weg in die Turnhalle, um über die Anträge des Gemeinderats abzustimmen. «Am meisten zu diskutieren gab die neue Leistungsvereinbarung mit dem Verein ‹Schtark› über die Tagesstrukturen», sagt Gemeindeschreiber Roland Mürset. Dabei ging es um die Beiträge der Gemeinde, die aufgrund der grossen Nachfrage die Kosten der Tagesstrukturen nicht mehr decken und deshalb angepasst werden müssen. «Ein Votant verlangte die Einführung eines Sozialtarifes», so Mürset.Dieser Antrag sei dann aber grossmehrheitlich abgelehnt worden. Die Anträge des Gemeinderats fanden allesamt Zustimmung. So auch die Änderung der Gemeindeordnung betreffend die Reduktion der Schulpflege von 5 auf 3 Mitglieder. Neu wird der Gemeinderat auch für die Zusicherung des Bürgerrechts zuständig sein. Das Quorum lag bei 280. Deshalb unterstehen die Beschlüsse dem fakultativen Referendum.

Fragen zur Schulwegentschädigung

Unter dem Traktandum Verschiedenes wurde der Gemeinderat gebeten, nochmals auf die neue Regelung betreffend der Schulwegentschädigung zum neuen Oberstufenzentrum zurückzukommen. «Bislang wurde das Busabo von der Gemeinde bezahlt», erklärt Mürset. Neu wird «nur» noch eine pauschale Veloentschädigung von 200 Franken bezahlt.

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