Oberrohrdorf

Kreisel: Verkehrsberuhigung und eine bessere Busverbindung nach Zürich

Die Gesamtsanierung der Kantonsstrasse geht in die nächste Runde: Bald beginnt der Bau des Kreisels Staretschwil. Zunächst müssen jedoch noch die Werkleitungen saniert werden, bevor im Februar mit dem Bau des Kreisel begonnen werden kann

Wer mit dem Auto von Dättwil nach Oberrohrdorf unterwegs ist, hat es im Moment nicht leicht: Kaum sind die Bauarbeiten an der Bushaltestelle Fohrhölzli beendet, wird das Lichtsignal von dort zur nächsten Baustelle etwas weiter Richtung Dorfeingang Oberrohrdorf verschoben, wo am 15. September mit dem Bau des Kreisel Staretschwil begonnen wird.

Die Warterei am Lichtsignal hat zumindest für die Staretschwiler einen Nutzen: Ihr Weiler soll dank des Kreisels an die Schnellbuslinie angebunden werden, die Oberrohrdorf direkt mit Zürich Enge verbindet. Im Moment wendet der Bus bereits im Oberrohrdorfer Zentrum. «Mit dem Kreisel hat der Bus eine gute Wendemöglichkeit, was die Anbindung des Ortsteils an die Buslinie ermöglicht», erklärt Kreisingenieur Giuliano Sabato vom kantonalen Departement für Bau, Verkehr und Umwelt (BVU). Weiter soll der Kreisel als Verkehrsberuhigung dienen, damit die Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 Kilometer pro Stunde eingehalten wird. Kostenpunkt: 3,5 Millionen Franken, wovon die Gemeinde Oberrohrdorf 2,5 Millionen Franken übernimmt.

In einer ersten Phase werden die Werkleitungen saniert, bevor im Februar mit dem Bau des Kreisels begonnen wird. Dazu werden die Ausfahrten der Dorf- und der Loonstrasse gesperrt, die in die Hauptstrasse münden, und eine Umleitung über die Hinterbächli- und Böhlistrasse signalisiert. Bis im nächsten August sollen die Bauarbeiten andauern – knapp ein Jahr müssen sich die Autofahrer also noch gedulden.

Der Bau des Kreisels Staretschwil ist Teil der Gesamtsanierung der Kantonsstrasse für rund 15 Millionen Franken. Mit dem Bau des Kreisels wollten Gemeinde und Kanton ursprünglich schon im Frühling beginnen. «Verhandlungen mit Anwohnern dauerten aber länger als erwartet», sagt Kreisingenieur Sabato. Ganz auf Eis gelegt ist zurzeit die Sanierung des Zentrumsbereiches aufgrund einer Einsprache (die az berichtete). «Die Projektauflage für die letzte Etappe, die Sanierung der Badenerstrasse, soll noch in diesem Jahr erfolgen.»

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