Baden

Kulturförderung vergibt ein Atelier-Stipendium an einen regionalen Künstler

Ein Teil des Ateliers in Genua. zvg

Ein Teil des Ateliers in Genua. zvg

Wer in Baden und Umgebung künstlerisch tätig ist, hat jetzt die Möglichkeit, sich für ein Stipendium zu bewerben und damit für drei Monate in ein Atelier nach Genua zu reisen.

Die Kulturförderung der Stadt vergibt erstmals ein Stipendium, womit ein regionaler Künstler in der italienischen Stadt leben und Kunst schaffen kann – von Dezember 2013 bis Februar 2014.

Baden in Städtekonferenz Kultur

Wie im Kulturkonzept der Stadt vorgesehen, ist Baden seit Anfang 2012 Mitglied der Städtekonferenz Kultur (SKK). «Diese bietet den Kulturverantwortlichen der angeschlossenen Städte die Möglichkeit, sich auszutauschen», sagt Suzette Beck, Bereichsleiterin der Kulturförderung der Stadt Baden. Der SKK gehört das Atelier in Genua und die Stadt Baden kann nun den Platz ausschreiben. Dafür bewerben können sich Kunstschaffende und Kunstvermittelnde, die in Baden und der Region verankert und mit ihrer Kunst präsent sind. «Es spielt keine Rolle, aus welcher Sparte die Künstler kommen», sagt Beck. «Es können sich beispielsweise Musiker, Autoren oder auch Personen der bildenden Kunst bewerben.» Teile der Bewerbung müssen unter anderem sein: ein kurzer Lebenslauf, eine Dokumentation der bisherigen künstlerischen Tätigkeit und eine Skizze des geplanten Projekts in den drei Monaten im Atelier.

Sich auf den neuen Ort einlassen

«Wichtig ist, dass die Person von der Zeit profitieren kann», sagt Beck. «Sie soll Freiraum haben und sich auf den Ort einlassen können.» Wer das Stipendium bekommt, entscheidet die Kulturförderung und die Kulturkomission. Der Künstler erhält während des Aufenthalts monatlich 2000 Franken als Werkbeitrag. Diese werden von der Kulturförderung bezahlt. Die Kosten für die Atelierwohnung übernimmt die SKK, die sich über die Beiträge der angeschlossenen Städte finanziert.

Die Atelierwohnung ist in der Nähe des Bahnhofes Brignole. Zwei Kunstschaffende wohnen und arbeiten gleichzeitig dort – in diesem Fall jemand aus Baden und jemand aus Genf.

Weitere Informationen unter
www.baden.ch, Rubrik Service/Kultur.

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