Mit vielen Veranstaltungen, Gemälden an der Wand und Hausmusik sollen im Kunstraum in Baden im März die Besucher angelockt werden. Nach den Ausstellungen «Blumen und Perlen» und «Erico Schommer» werden mit «Salon» zum dritten Mal Werke der städtischen Kunstsammlung gezeigt.

Diesmal wird die Vernissage am 8. März die Aufmerksamkeit vor allem auf Bestände älteren Datums richten. Unter anderem werden Bilder der verstorbenen Künstler Hans Buchstätter und Hans Trudel gezeigt. Der im Jahre 1962 in Baden verstorbene Buchstätter war vor allem für seine Gemälde und Zeichnungen von Städten und Landschaften des Aargaus bekannt. Ergänzt wird das Arrangement durch Werke des jungen Künstlers Jannik Giger. Mit einer Videoinstallation, die sich um ein unvollendetes Musikstück des tschechischen Komponisten Leoš Janáček dreht, will Giger eine Brücke vom frühen 20. Jahrhundert in die heutige Zeit schlagen.

Für den jungen Künstler aus Basel ist es die erste Ausstellung in Baden. «Es freut mich sehr, mit diesem engagierten und sympathischen Team vom Kunstraum Baden zusammenzuarbeiten», sagt Giger. Ergänzt wird «Salon» mit Führungen für Einzelpersonen, Gruppen und Schulen durch die halböffentlichen Räume der Verwaltung im Badener Stadthaus. Am 21. März feiert der Kunstraum sein 50-jähriges Bestehen. Das Jubiläum wird mit der Veranstaltungsreihe «Organ» gefeiert. Dabei geht es allerdings nicht um die menschlichen Organe, sondern darum, die Öffentlichkeit vermehrt in den Kunstraum zu holen.(DJE)