Das Aargauische Verwaltungsgericht hat mit Urteil vom 5. April 2016 die Beschwerde gegen die Baubewilligung des Kurtheaters Baden abgewiesen. Der Beschwerdeführer zieht dieses Urteil nun ans Bundesgericht weiter, wie er in einer Mitteilung schreibt. Jetzt entscheiden also die Richter in Lausanne über die beanstandete Gebäudehöhe.

«Die widersprüchliche Argumentation des Verwaltungsgerichts im Zusammenhang mit der unbestrittenermassen zu hohen Gebäudehöhe hat mich bewogen, das Bundesgericht anzurufen», sagt Beschwerdeführer Lieni Fueter. So habe das Verwaltungsgericht zwar festgehalten, die geplante Höhe des Anbaus von 22,6 Metern sei «klar zu hoch», dann aber trotzdem erwogen, es gebe öffentliche Interessen, die für die Zulassung der Gebäudehöhe sprechen würden.

Antonia Stutz, Präsidentin der Theaterstiftung Baden Wettingen, ist überzeugt, dass auch das Bundesgericht die Beschwerde abweisen wird. «Da der Entscheid des Verwaltungsgerichts einzig auf kommunales und kantonales Recht abstellt, wird sich eine allfällige Prüfung des Bundesgerichts darauf beschränken, ob das Verwaltungsgericht dieses Recht willkürlich angewendet hat oder nicht.» Nach ihrer Einschätzung sei dies klar nicht der Fall. Stutz geht davon aus, dass in rund sechs Monaten mit einem Entscheid aus Lausanne zu rechnen ist. Das bedeute wiederum, dass die Stiftung an ihrem aktuellen Fahrplan festhalten kann. Die Neueröffnung ist spätestens auf 2020 geplant.