Baden
Kurtheater kann saniert werden, Sachs-Foyer bleibt ganz

Das Kurtheater Baden kann erneuert werden und zwar nach den Ideen des Siegerprojekts «Equilibre». Allerdings müssen beim Projekt ein paar Änderungen vorgenommen werden. Das berühmte Sachs-Foyer bleibt integral bestehen.

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Kurtheater Baden
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Kurtheater Baden Das sogenannte Sachs-Foyer ist Streitpunkt zwischen der Stadt Baden und dem Kanton. Der Kanton will es unter Denkmalschutz stellen lassen, die Stadt Baden nicht.
Kurtheater Baden Das Glas-Foyer steht unter kommunalem Schutz. Nun soll ein Gutachten der Eidgenössischen Kommission für Denkmalpflege entscheiden, ob es unter Denkmalschutz gestellt wird oder nicht.
Kurtheater Baden Das Sachs-Foyer wurde von der Architektin Lisbeth Sachs entworfen.
Kurtheater Baden Das Umbauprojekt Equilibre sieht eine leichte Veränderung am Sachs-Foyer vor. Ein Streitpunkt zwischen der Stadt Baden und dem Kanton.
Kurtheater Baden Eine Visualisierung des Sachs-Foyer im Projekt Equilibre.

Kurtheater Baden

Aargauer Zeitung

Das Hickhack um die Gesamterneuerung des Kurtheaters Badens hat ein Ende. Die Stadt Baden, die kantonale Denkmalpflege und der Stiftungsrat der Theaterstiftung Baden-Wettingen haben sich nach umfangreichen Untersuchungen und Abklärungen nun auf eine überarbeitete Version des Siegerprojekts «Equilibre» verständigt.

Dieses trägt insbesondere den Einwänden des Denkmalschutzes Rechnung. Dieser hatte verlangt, dass das Sachs-Foyer integral zu erhalten ist. Im Klartext heisst das: Auf eine Ummantelung des Sachs-Foyes wird verzichtet und auch die vorgesehene direkte Verbindung zwischen dem Sachs- und Bösterli-Foyers fällt weg. An der Idee, das Bölsterli-Foyer zu vergrössern und zu unterkellern wird festgehalten.

Stadtrat hat bereits zugestimmt

Der Stadtrat Baden hat dem überarbeiteten Projekt am 17. Oktober 2011 zugestimmt. Dies auch, weil ein unabhängiges Expertenbüro mit einer Studie bestätigt hat, dass das Sachs-Foyer ohne wesentlichen Substanzverlust saniert werden kann.

Für die Weiterbearbeitung soll nun die Finanzierung geregelt und ein Baukredit beantragt werden. Läuft die Gesamterneuerung wie vorgesehen ab, soll das sanierte Theater Ende 2015 wiedereröffnet werden. Das Konzept «Equilibre» stammt vom Zürcher Architekturbüro M. & E. Boesch. (rsn)