Baden
Kurtheater schliesst Saison 2014/15 mit 50000 Franken Gewinn ab

Das Kurtheater kann erneut einen Jahresbericht mit schwarzen Zahlen vorweisen. Es kann für die vergangene Saison einen Gewinn von 50000 Franken verzeichnen.

Janine Gloor
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Der Tanzabend «Made in Bangladesh» war vergangene Saison im Kurtheater zu Gast.

Der Tanzabend «Made in Bangladesh» war vergangene Saison im Kurtheater zu Gast.

Wonge Bergmann

Der Vorhang zur Theatersaison 2014/15 ist längst gefallen, nun liegt der Jahresbericht vor. Das Kurtheater kann sich über ein positives Ergebnis freuen, es schliesst mit einem Gewinn von 50 000 Franken ab.

Die administrative Leiterin Lara Albanesi ist mit diesem Ergebnis sehr zufrieden. «Es ist nicht selbstverständlich, dass ein Theater Gewinn macht», sagt sie. Auch in den vorhergehenden Jahren fiel die Bilanz stets positiv aus.

Zwar gingen die Besucherzahlen im Vergleich zur vorherigen Saison um 114 auf 43755 leicht zurück, gemäss Albanesi liegt diese Schwankung durchaus im normalen Rahmen. Dem Jahresbericht kann entnommen werden, dass eine Mehrheit der Besucher, nämlich 27670, Veranstaltung besucht haben, die sich in die Räumlichkeiten des Kurtheaters eingemietet hat. Diese setzen im Gegensatz zu den kuratierten Vorstellungen auf ein breiteres Publikum.

Genau dieses Konzept mit einer Mischung aus eigenen, kuratierten und eingemieteten Veranstaltungen ist Garant für den Erfolg des Kurtheaters. «So haben wir zwei Standbeine. Das ist eine gute Art, ein Theater zu führen und auch ein Vorteil für die Bevölkerung, da so ein sehr breites Angebot zustande kommt», sagt Albanesi. Neben dem kuratierten Programm, dass subventioniert wird, kann das Kurtheater so viel Geld einnehmen, dass als finanzielles Polster für den geplanten Umbau verwendet wird.

Warten ist frustrierend

Der Umbau ist jedoch ein Wermutstropfen, der das positive Ergebnis trübt. Denn er lässt auf sich warten, die Beschwerde ist zur Zeit beim Verwaltungsgericht hängig. Im Kurtheater lässt man sich von diesem Umstand nicht die Stimmung vermiesen.

Doch manchmal lässt es sich nicht vermeiden, wie Albanesi erklärt: «Im letzten Sommer kam es zu einem Rohrbruch, der behoben werden musste. Im Theater ist alles alt und manchmal ist es schwierig, Ersatzteile zu kriegen. Es ist sehr frustrierend, wenn statt eines grossen Umbaus nur solche Notreparaturen getätigt werden können.» Die Heizung mache, was sie wolle, mal müssen die Zuschauer frieren, mal schwitzen. «Wir sind froh, wenn wir bald wissen, wie und wann es mit dem Umbau weitergeht», sagt Albanesi. Die Theatersaison 2016/17 finde aber definitiv statt.

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