Baden

Lehrstellenbörse: Offensive Werbung in der Schule zahlt sich aus

Ein Schüler bespricht sein Bewerbungsdossier mit einem Firmenvertreter.pah

Ein Schüler bespricht sein Bewerbungsdossier mit einem Firmenvertreter.pah

Grossandrang an der Jobbörse: Doppelt so viele Jugendliche wie im letzten Jahr haben sich den Bewerbungsgesprächen mit Lehrlingsverantwortlichen gestellt. Sie bewerben sich für die noch freien Ausbildungsplätze verschiedener Firmen.

«Über 200 Jugendliche haben an der Lehrstellenbörse teilgenommen. Das sind doppelt so viele wie im letzten Jahr», sagt Maja Grob, Standortleiterin im Berufsinfozentrum ask. «Wir sind in diesem Schuljahr erstmals direkt auf die Schulen zugegangen und haben dort für die Lehrstellenbörse geworben.» Zudem haben wohl die Lehrpersonen ihre Schüler zusätzlich motiviert, vermutet Grob.

An diesem Mittwochvormittag merkt man aber nichts davon: Jugendliche und Lehrlingsverantwortliche von Firmen sind in Bewerbungsgespräche vertieft. Die Lehrstellenbörse ist nämlich kein Info-Anlass, sondern eine Jobbörse, wo Firmen ihre noch freien Ausbildungsplätze besetzen möchten. Handwerkliche Berufe wie etwa Metall- oder Stahlbauarbeiter sind bei den Jugendlichen aber nicht sonderlich beliebt.

Nenad Ljubisavljevic Leiter Lehrunternehmen bei der H. Wetter AG sagt: «Etwa die Hälfte unserer Lehrstellen können wir mit schulisch guten Schülern besetzen. Für die restlichen Ausbildungsplätze haben wir zwar auch gute Bewerber, aber leider mit einer weniger gut gefüllten Schultasche.» (pah)

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