Baden
Leser sind empört: «Das ist politische Prostitution!»

Der Tenor der az-Leser ist ziemlich eindeutig: Die Kanti Baden ein Drogenmekka mit prostituierenden Schülerinnen? Grossrat Glarners Vermutung kommt in Baden gar nicht gut an. Nun dementiert auch der Kanton.

Merken
Drucken
Teilen

Zur Verfügung gestellt

«Guten Tag, ich bin Kiffer. Und ich besuche die Kantonsschule Baden. Ich kann Ihnen mitteilen Herr Glarner, dass wir Cannabis-Konsumenten eine extreme Minderheit darstellen. [...] Mich hat jedenfalls noch keine Mitschülerin nach finanzieller Unterstützung für ihre Chanel Tasche gefragt.» Das meint ein az-Leser zum Interview der Neuen Aargauer Kantizeitung Troubadour (NAKT).

Dort äusserte Grossrat Andreas Glarner die Vermutung, die Kantonsschule Baden sei als Drogenmekka bekannt. Darüber hinaus hat Glarner auch vernommen, einige Schülerinnen würden sich prostituieren.

Die Aussagen Glarners kommen bei vielen Lesern gar nicht gut an. «Lieber Herr Glarner, wie wollen Sie das wissen?» fragt etwa Enis Peter. Bruno Burkart schreibt von «politischer Prostitution».

Auch der Kanton hat sich nun noch offiziell gemeldet: «Dem Departement Bildung, Kultur und Sport (BKS) sind keine solchen Vorfälle bekannt. Für die Freizeitgestaltung ihrer Schülerinnen und Schüler ist eine Kantonsschule nicht verantwortlich», meint die Leiterin Kommunikation Irène Richner-Schellenberg.

www.ag.ch/bks