An diesem sonnigen Samstag gab es nur Gewinner. Die Mitglieder des Lions Club Baden-Heitersberg, weil sie Sport gemacht hatten, die Fahrgäste, weil sie schnell uns sicher nach Hause gefahren wurden und viele Mädchen und Junge Frauen in der Schweiz und in Nepal, denen Geld zugute kommt. Der Club geht davon aus, dass um die 10'000 Franken zusammen gekommen sind.

Am Schweizerischen Lions-Day sammelt der Lions Club Baden-Heitersberg Geld für Mädchen in Not. «Wir haben uns für die Rischka-Fahrten entschlossen, weil wir den Spendern auch eine Gegenleistung bieten wollten», erklärt der Präsident Ernst Werder. Dabei sei auch persönlich ins Schwitzen gekommen. «Meine längste Fahrt führte nach Wettingen; die Rampe hinauf zur Kanti ging ganz schön in die Beine.»

Ernst Werder erklärt, was der Lions Club ist und was nicht

Ernst Werder erklärt, was der Lions Club ist und was nicht

Das gespendete Geld - nur die Hälfte sind Spenden, der Lions Club verdoppelte den Betrag - erhält das Mädchenhaus Zürich. Dieses bietet vorübergehenden Wohnraum für Mädchen und junge Frauen, dei von physischer oder psychischer Gewalt betroffen sind. Weiter werden mit dem Geld Mädchen in Nepals freigekauft, die zuvor als Leibeigene an reiche Familien verkauft wurden. «Unser Motto lautet ‹to serve›, wir wollen etwas weitergeben», sagt Ernst Werder. (mru)