Am Mittwochabend ist es zu einem Unfall im Gubristtunnel gekommen. Ein Lastwagen touchierte die Abschrankung und fuhr danach mit demoliertem Anhänger weiter. Wie das Video eines Leserreporters zeigt, sprühte der Anhänger Funken.

Der Lastwagen gehört der Dreier AG mit Sitz in Suhr. CEO Hans-Peter Dreier schreibt in einem Mail an Kunden und Partner, das der AZ vorliegt, von einem "Riesenglück", dass nicht mehr passiert ist. Es habe keine Verletzten und keine Schäden an anderen Fahrzeugen gegeben.

Funkensprühender LKW auf der A1

Funkensprühender LKW auf der A1

Der Fahrer erlitt laut Dreier ein medizinisches Problem. Er wurde ins Spital eingeliefert, wo er noch immer liegt. Um was für ein Problem es sich handelt, sagt Dreier nicht. Er nimmt seinen Fahrer in Schutz: "Ich kenne ihn seit über 35 Jahren persönlich. Er ist als Top-Fahrer einzustufen." Der Mann verfüge über mehr als 40 Jahre Erfahrung.

Nach dem Unfall staute sich der Verkehr zwischen Brüttiseller-Kreuz und Wettingen-Ost. Der Gubristtunnel wurde einspurig geführt, Autofahrer mussten mit einem Zeitverlust von bis zu 90 Minuten rechnen.

Die Unfallstelle im Gubrist:

So sah der Lastwagen nach der spektakulären Schleif-Fahrt aus:

Aktuelle Polizeibilder:

(mwa)