Die sommerliche Geschichte um die «sexy Pose» auf dem Facebook-Profilbild von Celina Feri, SP-Einwohnerrätin und Tochter von SP-Nationalrätin und -Gemeinderätin Yvonne Feri, dreht sich weiter. Vor allem in der Rolle als Feministin und Kämpferin gegen Sexismus bläst Mutter Feri, die zudem Präsidentin der SP-Frauen Schweiz ist, ein rauer Wind entgegen.

Und jetzt noch dies: Ein Kommentator schreibt auf aargauerzeitung.ch, dass «Feri eine ihrer Zutrittskarten ins Parlament einer Kommunikationsfirma gewährt, die unter anderem Misswahlen organisiert! Werden diese Frauen (Misskandidatinnen) nicht auch zu Sexsymbolen gemacht?»

Die betreffende Kommunikationsagentur von Daniel C. Rohr begleitet – durch eine Mitarbeiterin – in der Tat auch die «Miss-Wahlen» von Bern bei der Medienarbeit. Rohr ist zusammen mit Yvonne Feri Mitbegründer von «Start up Frauen», einem Verein zur Förderung von Frauen, die eine Firma gründen wollen.

Yvonne Feri bestätigt, dass Daniel C. Rohr von ihr eine Zutrittskarte für das Bundeshaus habe. Auf eine mögliche Interessens-Problematik angesprochen, erklärt sie, dass sich Daniel C. Rohr für die Frauenförderung besonders starkmache.

Darum habe seine Firma nicht nur die Medienarbeit für «Start up Frauen» übernommen, sondern er selber sei auch im Beirat des Vereins. «Die Kommunikation für die Miss Bern Organisation GmbH ist hingegen bei seiner Frau und Geschäftspartnerin Barbara Rohr angesiedelt», sagt Yvonne Feri. Dabei handle es sich um ein Mandat, wie viele andere, die von einer Agentur betreut werden. (-rr-)