Coronakrise

Lockdown-Effekt lässt nach: Der Verkehr staut sich wieder auf Badens Strassen

Noch ist der Verkehr in Baden nicht ganz auf Vor-Corona-Niveau. (Archivbild)

Noch ist der Verkehr in Baden nicht ganz auf Vor-Corona-Niveau. (Archivbild)

Nach dem Corona-Lockdown Mitte März war es auf Badener Strassen so ruhig wie seit Menschengedenken nicht mehr. Der Rückgang des Verkehrs war enorm, sagte damals Daniel Schwerzmann vom Departement Bau, Verkehr und Umwelt (BVU). Zwischen 20 und 40 Prozent weniger Autos waren unterwegs. «Dadurch erscheinen die Strassen doch ziemlich leer», sagte er.

Seither hat der Verkehr stetig zugenommen: Am Freitag stauten sich die Autos in und um Baden bereits wieder. «Doch obschon die Tendenz steigend ist, so ist der Normalzustand noch nicht wieder erreicht», sagt Gordon Finné vom BVU. Vor allem nach den vom Bundesrat kommunizierten Lockerungen nahm der Verkehr zu. Gemäss der Zählstelle beim Badenertor betrug der Verkehrsanteil in der Woche der zweiten Lockerung Mitte Mai 87 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Normalerweise werden hier rund 19'000 Fahrzeuge pro Tag gezählt, aktuell sind es rund 17'000 täglich. Unmittelbar nach dem Lockdown waren an dieser Stelle nur rund 64 Prozent der üblichen Anzahl gemessen.

Die Auswirkungen der Lockerungen zeigen sich auch dadurch, dass die ersten Dosierstellen Richtung Zentrum zu Spitzenstunden wieder vermehrt aktiviert werden. Das Einschalten der Dosierstellen erfolgt automatisch, indem die Verkehrszahlen und die Rückstaus ausgewertet werden.

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