Welche der fünf Varianten zur Verkehrsentlastung wäre die beste für die Region Baden? Markus Dieth, Präsident von Baden Regio, war gestern für eine Stellungnahme nicht erreichbar. Vizepräsident Geri Müller sagt: «Eine Antwort auf diese Frage ist auf die Schnelle schwierig.» Es müssten erst alle Varianten geprüft und diskutiert werden, auch die Finanzierung spiele eine Rolle. «Eine Schwierigkeit bleibt bei allen Vorschlägen: Früher oder später landet der motorisierte Individualverkehr immer auf der A1, die schon heute voll ist.»

«Heikle Frage»

Mehrere Varianten befassen sich mit der künftigen Rolle der Badener Hochbrücke. Zur Debatte steht, die Busse noch stärker als bisher zu bevorzugen – oder die Brücke gar für Autos zu sperren und nur dem öffentlichen und dem Langsamverkehr zur Verfügung zu stellen. «Eine interessante Variante», sagt Geri Müller. «Es macht Sinn zu überlegen, ob wir uns im Zentrum künftig nur noch mit öffentlichen Verkehrsmitteln, Velo und zu Fuss bewegen sollen.»

Der Vorschlag bringe aber heikle Fragen mit sich, gibt der Vizepräsident von Baden Regio zu bedenken. «Man müsste genau prüfen, welche Auswirkungen eine für den motorisierten Individualverkehr gesperrte Hochbrücke für die Gemeinde Wettingen hätte», sagt Geri Müller.(PKR)