Baden
Markus Schneider: Ein Zuhörer und Vermittler

Politik hat im Hause Schneider ebenso Tradition wie der Lehrerberuf. 1989 war Vater Egon bestgewählter Badener Einwohnerrat. 1997 schaffte es Markus Schneider bei seiner ersten Kandidatur knapp hinter Christoph Schoop auf dem zweiten Ersatzplatz.

Roman Huber
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Mit ihrem Kandidaten Markus Schneider will die CVP das Amt des Stadtammanns wieder zurückerobern

Mit ihrem Kandidaten Markus Schneider will die CVP das Amt des Stadtammanns wieder zurückerobern

Emanuel Freudiger

Von 1999 bis Ende 2011 war Schneider Einwohnerrat, davon während zweier Amtsperioden als Fraktionspräsident, der bei den andern Fraktionen hohe Akzeptanz genoss.
Ausgleichender Pol im Rat
In seinen zahlreichen Voten als Einwohnerrat manifestierte sich Markus Schneider als ein Politiker der Mitte. Sehr oft bahnte er damit dem Rat den Weg zum Kompromiss. Die Ratskollegen attestieren ihm eine bürgerliche Politik, die von einem sozialen Charakter geprägt ist. Nicht selten spielte Schneider mit CVP-Kollegen das Zünglein an der Waage, wenn es zwischen Links und Rechts knapp wurde.

Schneider: «Ich bin bürgerlich»

An der Podiumsdiskussion zeigte sich Schneider mit klaren, überlegten Worten - sachlich und unaufgeregt. An seiner bürgerlichen Grundhaltung bestünden keine Zweifel, will er Kritikern aus dem rechtsbürgerlichen Lager klarmachen. «Ich vertrete durch und durch bürgerliche Werte und ich stehe hinter der Familienpolitik der CVP», erklärt Schneider. Er sieht sich als Politiker der Mitte, zwischen den Polen links und rechts als Vermittler. Dass er sich auf den Plakaten als Macher präsentiere, aber mit fremden Federn schmücke, sieht Schneider ganz und gar nicht so. Zugegebenermassen sei er nicht beim Start dieser Projekte dabei gewesen, er habe jedoch in der Projektsteuerung schon massgebend mitgewirkt und werde dies weiter tun. Die Projekte würden auch die Zukunft Badens prägen, für die er sich als Stadtammann einsetzen möchte. Auch für seine zurückhaltende «hölzerne» Art hat Schneider eine Begründung: «Ich will die Leute erst kennen lernen, bevor ich mit ihnen auf ‹Du› gehe». (-RR-)