Baden

Mehr als nur eine Partyhöhle: So will das Nordportal Gäste anlocken

Patrick Wernli (rechts) und Manuel Voit vor dem Nordportal.

Patrick Wernli (rechts) und Manuel Voit vor dem Nordportal.

Das Nordportal lanciert seine neue Konzertsaison. Viele verschiedene Musiker werden in den nächsten Monaten auftreten. Darunter gibt es auch einige Hochkaräter. Aus der Schweiz sind das Tinkabelle, Baschi und Adrian Stern.

Es geht wieder los. Mit dem «Norportal&Nachtbrise Season Open» lanciert das Kulturlokal an der Schmiedestrasse die Saison 2013/2014. Auch dieses Jahr ist das Programm gespickt mit Auftritten guter Musiker verschiedenster Genres. «Es ist uns wichtig, ein breites Publikum anzusprechen», sagt Patrick Wernli, Geschäftsführer des Nordportals.

Ein Konzert für jeden Geschmack

Für Freunde des Swings und des Soul gibt es den ersten grossen Höhepunkt bereits im September mit dem Auftritt von Alice Francis aus Deutschland. Leute, die elektrische Beats mögen, kommen am Auftritt von Medina, «der Lady Gaga von Dänemark», wie Wernli meint, auf ihre Kosten.

Für Mundartpop Fans treten Baschi und Adrian Stern im Dezember auf. Als Blues-Leckerbissen haben sich die Organisatoren mit Royal Southern Brotherhood eine Band aus New Orleans geangelt.

Einem vielseitigen Programm zum Trotz hatte das Nordportal in der vergangenen Saison Mühe, viele Besucher anzulocken. Zum einen seien viele Musiker mit dem Aufnehmen von Alben beschäftigt gewesen. Zum anderen habe man den Leuten mit dem Stadtfest eine «Überdosis Musik» verabreicht, meint Wernli. «Die grosse Enttäuschung war die geringe Anzahl junger Zuschauer an Konzerten», klagt Eventmanager Manuel Voit. «Junge Leute sind faul geworden und haben vergessen, dass nur Live-Musik wahre Emotionen auslöst», stellt Voit fest.

Die Leidenschaft der Mitarbeiter

Hingegen waren Partys im Nordportal auch vom jungen Publikum gut besucht. Trotzdem will Wernli deren Anzahl nicht erhöhen. «Wir sind eine Konzerthalle, keine Disco», erklärt er diese Haltung.

«Als Konzerthallenteam wird man von der Suche nach Innovation auf Trab gehalten. Genau das ist unsere Leidenschaft», bemerkt Wernli. Die kommende Saison wird zeigen, ob der Funke auf die Künstler und aufs Publikum überspringt.

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