Wettingen

Milch ist der bessere Energy Drink

Viel Milch am Tag der Milch.

Viel Milch am Tag der Milch.

Gestern war der Tage der Pausenmilch. Dieser folgte getreu nach dem Motto «Milch macht müde Schüler wieder munter».

Heute um 9.50 Uhr schlägt für rund 300 Schülerinnen und Schüler in Wettingen die grosse Stunde: Drei Mitglieder des Elternteams des Schulhauses Altenburg schenken in der langen 10-Uhr-Pause gratis die Pausenmilch aus. Nicole Montini organisiert die Aktion zusammen mit Jacqueline Koch und Jörg Bürge. Hinter der landesweiten Werbeaktion stehen die Schweizer Milchproduzenten.

Im Vorfeld erhalten die Primarschüler des Schulhauses Altenburg eine Broschüre und einen Bon, mit dem sie ihre Milch beziehen können. «Wir haben neu einen Bon eingeführt, da die Schüler oft nicht mehr aufhören konnten, Milch zu trinken. So haben wir eine bessere Übersicht», sagt Nicole Montini. Sie schenken in Wettingen aber bewusst nur pure Milch ohne Geschmäcker oder Ovomaltine aus. «Viele Kinder trinken selten bis nie pure Milch, heute haben sie die Gelegenheit zu sehen, dass auch pure Milch schmeckt», ergänzt Montini.

Dreimal am Tag Milch trinken

Pro Schüler rechnet Daniela Carrera, Projektleiterin der von den Schweizer Milchproduzenten finanzierten Pausenmilchaktion, mit Kosten von ungefähr einem Franken für die Milch und das Informationsmaterial. Ohne die freiwillige und unentgeltliche Arbeit der Landfrauen wäre die Pausenmilchaktion undenkbar.

«An vielen Orten wirken die Landfrauen an vorderster Front mit», bestätigt Daniela Carrera. Dreimal im Tag sollte der gesundheitsbewusste Schweizer Milch trinken oder Milchprodukte zu sich nehmen, um gesund, widerstandsfähig und geistig fit zu sein. Ganz im Gegensatz zu den Süssgetränken, die unter den Schülern sonst grassieren. «Es gibt Schüler, die schon am Morgen ihr Red Bull hinunterstürzen. Das ist doch absurd», sagt Daniela Carrera. «Mit der Pausenmilchaktion wollen wir ein positives Zeichen setzen und keine Verbotsliste von ungesunden Getränken aufstellen.» Die Pausenmilch ist gratis.

Erziehungsarbeit notwendig

«Die gesunde Ernährung muss im Elternhaus und in der Schule gelehrt werden», bestätigt Daniela Carrera. Deshalb bedienen die Organisatoren des Tages der Pausenmilch die Schweizer Schulen regelmässig und nicht nur am Aktionstag mit Unterrichtsmaterial. Das Ziel ist klar: Die Lehrpersonen sollen das Thema in den Unterricht tragen und nicht nur zuschauen, wie sich die Schüler und Schülerinnen falsch und ungesund ernähren.

Um die Werbeaktion für die Milch zugkräftig zu gestalten, führen die Schweizer Milchproduzenten unter den Schülern Wettbewerbe durch, bei denen es für die besten Arbeiten ein gesundes Frühstück für die ganze Klasse zu gewinnen gibt.

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