Baden
Millionendefizit: Die Parteien fordern drastische Massnahmen

Weil die Stadt Baden 2016 mit einem Millionendefizit rechnet, stellen mehrere Parteien Forderungen, die kaum unterschiedlicher sein könnten. So will die SP eine deutliche Steuererhöhung, SVP und FDP dagegen fordern Sparmassnahmen.

Pirmin Kramer
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Stadthaus Baden: Wie weiter wegen des Millionendefizits? Die Parteien sind sich nicht einig.

Stadthaus Baden: Wie weiter wegen des Millionendefizits? Die Parteien sind sich nicht einig.

Keystone

Einigkeit herrscht bei den Badener Ortsparteien betreffend Stadtfinanzen nur in einem Punkt: Das 6,5-Millionen-Defizit, mit dem der Stadtrat im kommenden Jahr rechnet, ist unerfreulich. Wie auf die finanzielle Baisse reagiert werden soll, darüber könnten die Meinungen aber kaum weiter auseinandergehen.

Martin Groves, SP: «Die SP will sich auch weiterhin eine attraktive Stadt Baden leisten.»

Martin Groves, SP: «Die SP will sich auch weiterhin eine attraktive Stadt Baden leisten.»

Christine Zenz
Conrad Munz, FDP: «Der Stadtrat war viel zu brav, hätte deutlich höhere Einsparungen tätigen müssen.»

Conrad Munz, FDP: «Der Stadtrat war viel zu brav, hätte deutlich höhere Einsparungen tätigen müssen.»

ZVG

Conrad Munz: «Wir sind uns bewusst, dass das verlangte Nullwachstum beim Nettoaufwand eine grosse Herausforderung für den Stadtrat darstellt. Und Bemühungen sind mit dem Sparprogramm ‹Optima› zwar auch erkennbar. Aber der Stadtrat war viel zu brav, hätte strenger sein und schon im kommenden Jahr deutlich höhere Einsparungen tätigen müssen.» Es wäre jetzt wichtig, dass der Stadtrat den Aufwand bei der Verwaltung deutlich reduziere, auch wenn es beim einen oder anderen Produkt schmerze.

Fritz Bosshardt, Team: «Hauptproblem sind die zu tiefen Einnahmen und nicht die zu hohen Ausgaben.»

Fritz Bosshardt, Team: «Hauptproblem sind die zu tiefen Einnahmen und nicht die zu hohen Ausgaben.»

burger@medienfutter.ch

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