Spreitenbach

Mit dem «Limmatspot» erhält Spreitenbach einen Entwicklungsschub

Ein Multiplexkino mit zehn Sälen, 195 Wohnungen und Gewerbefläche: Am Freitag ist die Grundsteinlegung für die Überbauung «Limmatspot» in Spreitenbach erfolgt.

Grundsteinlegung: Eine goldene Zeitkapsel und ein zufriedener Gemeindepräsident.

Grundsteinlegung: Eine goldene Zeitkapsel und ein zufriedener Gemeindepräsident.

Es sei nicht nur wunderschön, sondern auch ein wichtiger Mosaikstein in der Entwicklung Spreitenbachs. Mit «es» meinte Gemeindepräsident Valentin Schmid (FDP) das Projekt «Limmatspot», dessen Grundstein gestern gelegt wurde.


Weshalb die Überbauung zukunftsweisend ist, zeigt der Projektbeschrieb: Der Neubau besteht aus einem Hochhaus mit 17 Geschossen, einem fünfstöckigen Längsbau sowie zwei weiteren Wohn- und Gewerbehäusern. 195 Wohnungen, rund 450 Parkplätze und ein Pathé-Multiplexkino mit zehn Sälen beinhaltet der Komplex – wobei der grösste Saal mit 500 Plätzen zu einem Stadtsaal mit Bühne umgewandelt werden kann. Zudem wird die Überbauung mit zwei Haltestellen der Limmattalbahn erschlossen sein.


Standort sei super erschlossen


«Das Projekt ist spannend und vielschichtig. Auch ist die Lage super erschlossen», sagte Tino Margadant, Projektleiter beim Totalunternehmer Mettler2Invest. So wird die von Holzer Kobler Architekturen geplante Überbauung östlich der Sandäckerstrasse zwischen Land- und Industriestrasse realisiert. Damit kommt sie in unmittelbarer Nähe zum Shoppi Tivoli und von Ikea sowie gegenüber der von der Migros geplanten Überbauung «Tivoli Garten» zu stehen.


«Zürich war gestern», sagte der Vertreter der UBS Fund Management AG, Daniel Brüllmann, mit einem Augenzwinkern. Dies sei zwar ein provokatives Motto für eine Grundsteinlegung, doch für die Bauherrin sei das Aargauer Limmattal eine wichtige Region. Brüllmann sprach von einem «stattlichen Projekt» und davon, dass dieses die Chance biete, von der Dynamik der Stadt Zürich zu profitieren.


«Wie sie sehen, wird sich Spreitenbach positiv entwickeln», sagte Gemeindepräsident Schmid. Er meinte damit auch andere Projekte, beispielsweise die Überbauung Kreuzäcker, die vor der Vollendung steht oder der «Tivoli Garten»: Werden all diese Projekte realisiert, würde die Bevölkerung von 11 000 auf rund 14 000 Einwohner wachsen, zudem würden rund 1000 Arbeitsplätze entstehen. «Wir werden trotzdem keine Stadt werden», betonte Schmid.


Wie es die Tradition will, wurde eine Zeitkapsel verbuddelt. Darin wurden unter anderem Projektpläne und ein Buch über Spreitenbach gelegt. Die Überbauung «Limmatspot» soll 2019 fertiggestellt sein.

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