«Den Kleinen hat die Fahrt so gut gefallen, dass einige gar nicht mehr aussteigen wollten», sagt Therese Roth von der Regionalgruppe Zentralschweiz des Schweizerischen Bernersennenhundeklubs. Mit sechs Hunden und fünf Bollerwagen sorgten die Klubmitglieder am Adventszauber am Freitag für «Kutschenfahrten» in der unteren Altstadt. Am Adventszauber waren diese Kutschenfahrten eine Premiere, wie auch für die Villa Paul, die mit einem Pop-up-Stand bei der Halde 14 vertreten war.

«Da sich die Villa Paul quasi an einem «Unort» befindet, haben wir die Gelegenheit genutzt, uns am Adventszauber in der Halde zu präsentieren», sagt Mimi Frey, die zusammen mit Doris Rickenbacher die Villa Paul führt. «Wir haben aus unserem Sortiment präsentiert, etwa die «outsiders». Das sind «heimatlose» Stofftiere, die aus Brockenhäusern stammen und in einer Behindertenwerkstätte «umgedreht» werden. Aus Innen wird Aussen, sogar bei den Knopfaugen», sagt Frey. Diese Tiere, von deren Erlös ein Teil an den Verband Spielgruppe Baden fliesst, hätten sich gut verkauft.

Zufrieden mit dem «open house» bis 22 Uhr war auch Doris Weber von Tragbar. «Mein Laden war zwischendurch zum Bersten voll. Vor allem die Dekoartikel und der Schmuck waren gefragt», sagt sie strahlend. So tönt es auch vom Optikergeschäft Kovats «zum scharfen Aug». «Der Adventszauber ist eine super Sache. Wir haben Rüeblisuppe und «Brillen-Brötli» offeriert. Von den 30 Litern Suppe war um 22 Uhr nichts mehr übrig», sagt Milka Radic.

Ebenfalls erfreut waren Verena und Peter Fasnacht vom Atelier Fasnacht. «Zwischendurch kamen wir an den Anschlag. Sehr zur Freude natürlich», betonen die beiden. Unterstützung beim Dekorieren der Gassen mit unzähligen Kerzen bekamen die über 30 «Mitmacher» am Adventszauber auch von Altstadtbewohnern. «Schön, wie diese Idee von allen mitgetragen wurde», betont denn Verena Fasnacht. Das gute Gelingen dürfte wohl nicht nur die Ladenbetreiber, sondern auch die zahlreichen Besucher gefreut haben. Man darf auf eine Wiederholung gespannt sein.