Baden
Mit dieser App wollen Aargauer Taxi-Unternehmer Uber die Stirn bieten

Letzten Dezember wurde von der Badener Taxi AG und der 7x7 Fahrdienste AG das neue Taxi-App "go!" vorgestellt. Das Konzept gleicht demjenigen von Uber, hat jedoch ein anderes Ziel: Nämlich Personen wieder aktiv zum Taxifahren zu bewegen.

Nicola Imfeld
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Die Taxi-App als Antwort auf Uber.

Die Taxi-App als Antwort auf Uber.

Sandra Ardizzone

Als Antwort auf die unerwünschte Konkurrenz durch Uber lancierte die Badener Taxi AG letzten Dezember in Zusammenarbeit mit der 7x7 Fahrdienste AG in Zürich und der Wielandbus AG in Fribourg die Taxi-App «go!».

Und so funktioniert diese: Nachdem man diese heruntergeladen hat (auf iOS- und Android-Betriebssystem möglich), registriert man sich als Erstes und hinterlegt sein Zahlungsmittel. Wenn man nun ein Taxi bestellen will, öffnet man die App, die immer den aktuellen Standort angibt. Ist das Ziel eingegeben, kann man den Fahrzeugtyp auswählen, worauf der Fixpreis angegeben wird.

Ist der Kunde einverstanden, drückt er auf «go», und die drei nächsten freien Taxifahrer erhalten eine Meldung. Jedoch sehen sie noch nicht, wohin die Fahrt geht. Sobald ein Chauffeur die Fahrt annimmt, erhält der Kunde eine Meldung, wann das Taxi bei ihm eintreffen wird. Drückt der Kunde nochmals auf «go», ist das Taxi bestellt.

Trotz bargeldlosem Zahlen sollten die Chauffeure beim für sie wichtigen Trinkgeld nicht leer ausgehen. Schon während der Fahrt fragt die App den Kunden an, ob und wie viel Trinkgeld er geben will – das dann ebenfalls über die App abgerechnet wird oder auch wie gewohnt bar bezahlt werden kann.

Und selbstverständlich bleibt die Taxizentrale der Badener Taxi AG trotz der App auch weiterhin rund um die Uhr telefonisch erreichbar (056 222 55 55). Man ging beim Start davon aus, dass rund zehn Prozent der Taxibestellungen über die App laufen werden.