Baden
Mobilitätstag: Der Regen machte die Leute immobil

Der erste Mobilitätstag von Badenmobil lockte nicht so viel Publikum an. Der Aufmarsch an Publikum hielt sich in Grenzen, der Regen machte dem Mobilitätstag in Baden einen grossen Strich durch die Rechnung.

Katia Röthlin
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Stadträtin Daniela Berger gibt den Teilnehmenden von multimobil unterwegs die Autoschlüssel zurück
12 Bilder
Mit dem Skybike geht es mit Muskelkraft hoch hinaus
Diese beiden Ballone werden den Weitflugwettbewerb kaum gewinnen
Beatrice Meyer, Leiterin Mobilitätsberatung von Badenmobil, begrüsst die Gäste im Barbus
Schülerinnen und Schüler hatten Plakate gestaltet
Beim Parkour überwindet jeder die Hindernisse auf seine Art
René Lauper zeigte den Kindern den sicheren Umgang mit dem Scooter
Am Stand von Mobility konnte man sich über das Angebot informieren
Das Glücksrad der RVBW war ein Publikumsmagnet
Stadträtin Daniela Berger bei der Schlüsselrübergabe im Barbus
Hat man den richtigen Dreh raus, dann kriegt man den Zug zum Fahren
Mobilitätstag in Baden

Stadträtin Daniela Berger gibt den Teilnehmenden von multimobil unterwegs die Autoschlüssel zurück

Katia Röthlin

Das Angebot auf dem unteren Bahnhofplatz war gross: E-Bikes testen, Informationen zum Carsharing Mobility sammeln, mit dem Skybike die Höhen erklimmen, am Glücksrad drehen, den Umgang mit dem Mini-Scooter üben und einiges mehr. Der Publikumsaufmarsch hielt sich am ersten Mobilitätstag von Badenmobil jedoch in Grenzen. Immer wieder regnete es am Samstag in Strömen.

Einige Unentwegte wagten es aber doch, das Angebot zu nutzen. Kaum schonte es etwas, stiegen die Kinder auf die Velos der Stadtökologie und traten kräftig in die Pedalen, um den Mixer auf dem Gepäckträger so richtig in Schwung zu bringen und den Bananen-Milchshake schaumig zu schlagen. Rote Ballone stiegen in den Himmel und flogen um die Wette. Der OL-Club Cordoba hatte einige Posten platziert, Mädchen und Buben rannten um die Wette. Eindeutig liessen sich die Kinder vom Wetter die Laune weniger verderben als die Erwachsenen.

In der Turnhalle des Schulhauses Tannegg trainierte die Zofinger Freerunning- und Parkour-Crew «Free-Z» - auch sie weitgehend ohne Publikum. Die jungen Männer zeigten auf eindrückliche Art und Weise, wie Mobilität auch aussehen kann und überwanden die aufgestellten Hindernissen mit Rollen, Saltos und andern Kunststücken.

Die Aktion «multimobil unterwegs» ist zu Ende

Im Rahmen des Mobilitätstages bekamen auch die zehn Teilnehmenden der Aktion «multimobil unterwegs» ihre Autoschlüssel zurück. Während Rahel Rohrbach fast schon ein bisschen traurig war und sich den Verzicht auf das eigene Auto unter Umständen vorstellen kann, freute sich Carole Muggli. «Insbesondere für den Arbeitsweg ist das Auto schon praktisch. Mit dem E-Bike brauchte ich etwa 20 Minuten länger.»

Stadträtin Daniela Berger sagte bei der Übergabe: «Vor einem Monat war es etwa 30 Grad, als Sie die Schlüssel abgegeben mussten. Heute bin ich sicher, dass einige ganz froh sind, dass sie bei diesem Regenwetter mit dem Auto nach Hause können.» Sie selber sei im Moment daran, verschiedene E-Bikes zu testen. «Ich möchte mir wirklich gern eines kaufen.» Das Mobilitätsprojekt wird in den nächsten Wochen von Studierenden wissenschaftlich ausgewertet.

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