Kommentar

Museum Langmatt: Der Direktor ist ein Glücksfall

Direktor Markus Stegmann ist ein Glücksfall für das Badener Museum Langmatt.

Direktor Markus Stegmann ist ein Glücksfall für das Badener Museum Langmatt.

Vonseiten der Stadt Baden gibt es keine wirkliche Strategie für die Zukunft des Kunstmuseums. Umso mehr ist der aktuelle Direktor ein Glücksfall.

Markus Stegmann verdient den Wacker-Preis! Entschuldigen Sie dieses Wortspiel – die Sache trifft es gleichwohl. Denn wacker trotzt der Direktor des Museums Langmatt seit über vier Jahren allen Widrigkeiten.

Nein, noch viel mehr: Stegmann und seinem kleinen Team ist es schon in seinem ersten Jahr gelungen, die Besucherzahl zu verdoppeln und diese Zahl in den letzten Jahren konstant hoch zu halten. Bewusst öffnete er das zuvor verstaubte Haus und machte es mit verschiedensten Anlässen und Ausstellungen einem breiten Publikum zugänglich. Gleichzeitig ist es Stegmann immer wieder gelungen, namhafte Künstler in die Langmatt zu locken.

All dies ist vor allem deshalb beachtlich, weil die Langmatt dringend sanierungsbedürftig ist – es ist nicht lange her, da drang noch Wasser in den Keller. Seit Jahren schon wartet man darauf, dass der Stadtrat und mit ihm Kulturvorsteher Erich Obrist endlich eine Strategie zur Zukunft der Langmatt vorlegt. Die Gegenwart gehört Stegmann – er ist wahrlich ein Glücksfall!

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