Fislisbach

«Mustang & Shelby Meeting»: Paradies für Mustang-Liebhaber

«Mustang Club of Switzerland»-Präsident René Suter vor Modellen älteren Jahrgangs. Beide Wagen hatten Auftritte im Fernsehen.

Faszination Ford Mustang

«Mustang Club of Switzerland»-Präsident René Suter vor Modellen älteren Jahrgangs. Beide Wagen hatten Auftritte im Fernsehen.

Der «Mustang Club of Switzerland» zeigte am «Mustang & Shelby Meeting» rund 720 Modelle. Präsident des Clubs ist ein Fislisbacher.

Damit Ford-Mustang-Fans in der Schweiz auf ihre Kosten kommen, organisiert der «Mustang Club of Switzerland» – der grösste seiner Art in Europa – alle zwei Jahre ein «Mustang & Shelby Meeting». Nach fünf Durchführungen im Aargau auf dem Flugplatz Birrfeld gastierte man am vergangenen Wochenende nach 2017 zum zweiten Mal in Zug. Rund 720 Fahrzeuge von Privaten aus dem In- und Ausland waren auf dem Stierenmarktareal zu bestaunen, Mustangs der ersten Generation bis hin zu den neusten Modellen.

Der aktuell rund 220 Mitglieder starke Verein «Mustang Club of Switzerland» wird seit 2013 vom Fislisbacher René Suter präsidiert. Dieser erblickte just in dem Jahr das Licht der Welt als der erste Ford-Sportwagen der Modellreihe Mustang in den USA verkauft wurde: 1964. Kann es da ein Zufall sein, dass der mittlerweile 55-jährige Kriminalpolizist von jeher ein Fan des Kult-Autos aus den Staaten ist? «Ich bin auf jeden Fall seit Kindesbeinen von diesen Autos fasziniert», sagt der zweifache Familienvater schmunzelnd.

Im Alter von 18 Jahren kaufte Suter seinen ersten Ford Mustang mit Jahrgang 1973 und blieb der Marke bis heute treu. Seine Faszination für die US-amerikanische Automarke lebt er nicht im Stillen aus. Kurz nach der Gründung des «Mustang Club of Switzerland» im Jahr 1980 trat Suter dem Verein bei. «Wir verstehen uns als Klub, der die Freude am Auto und am Autofahren nach aussen tragen will», so Suter.

Man pflege intensive Beziehungen zu Mustang-Clubs weltweit, so war man 2014 zum 50-Jahr-Jubiläum der Automarke in Las Vegas. Auch nahmen die Schweizer an der Eröffnung des ersten Ford-Mustang-Museums in Charlotte/USA teil. «Reisen in das Mutterland des Mustangs sind ganz spezielle Momente», schwärmt Florida-Fan Suter. 

Berühmte Ausstellungsobjekte

Am diesjährigen Meeting in Zug waren auch Autos ausgestellt, die in diversen Filmen zu sehen waren. So zum Beispiel jener rote Ford Mustang, der im Schweizer Film «Handy-man» mit Marco Rima eine grosse Rolle innehatte. Diesen bestaunten auch die Gäste, die die längste Anreise hatten: eine Delegation aus England.

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