Der FC Wettingen hat es geschafft. Die Mannschaft von Trainer Beat Studer steht nach einem wahren Krimi in der letzten Runde der 2. Liga-Meisterschaft als Aufsteiger fest. Die Wettinger mussten den Erfolg allerdings erdauern. Um den letzten Konkurrenten Klingnau (5:0-Sieg gegen Gränichen) auf Distanz zu halten, war ein Sieg in jedem Fall nötig. Gegen den FC Aarau stand es lange 1:1. Erst dank zwei Treffern in der Schlussphase durch Souhel Muhi Ephraim Uliwabo sicherten sich die Wettinger den Titel des Aargauer Meisters und die gleichzeitige Promotion in die 2. Liga inter.

Entsprechend ausgelassen feierte die Mannschaft nach dem Spiel den Erfolg. Im Stadion Altenburg gab es eine Freinacht. Mittendrin auch Vereinspräsident Pierluigi Ghitti, der nicht in Euphorie verfiel. Er spricht von einer grossen Genugtuung. Der Aufstieg sei das Resultat einer seriösen Planung. «Am Ende ist nicht das beste Team aufgestiegen, sondern das mit dem grössten Zusammenhalt», so Ghitti.

Sein Lob richtet an seine Vorstandskollegen, die zu einem grossen Teil aus Personen aus dem Altenburg-Quartier kommen. Ghittis Dank geht natürlich auch an die Mannschaft und Trainer Beat Studer. Der ex-Profi des FC Zürich wird die Wettinger auch in der kommenden Saison betreuen.