Die Polizei forderte am Donnerstagmorgen die Bevölkerung via Twitter auf, das Gebiet um den Manor am Schlossbergplatz in Baden grossräumig zu meiden. Hintergrund war eine Bombendrohung, die um 9.30 Uhr beim Manor eingegangen war. Der Anruf wurde nach Polizeiangaben von einer Mitarbeiterin des Warenhauses entgegengenommen. Beim Droher handle es sich um einen Mann. Mehr ist aktuell nicht bekannt.

Kurz nach Mittag begann die Polizei mit der Durchsuchung des Manor-Gebäudes, wie sie per Twitter mitteilte. Im Einsatz ist auch ein Sprengstoffspürhund der Grenzwache.

Am frühen Nachmittag nahm die Polizei einen Mann fest, der an der Badstrasse am Absperrband beim Geschäft «Laube und Gsell» aufgefallen war. Nähere Angaben wollte die Polizei gegenüber unserer Reporterin Anna Bisig von TeleM1 noch nicht machen. Er wurde abgeführt. Ob der Mann mit dem Bombenalarm in Verbindung steht, ist unklar. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen eingeleitet.

Bombendrohung im Manor Baden

Bombendrohung im Manor Baden ++ Verhaftung eines Verdächtigen

Ein unbekannter Mann meldete per Anruf, dass sich eine Bombe im Warenhaus befindet. Das Ergebnis war ein Polizeieinsatz und die Evakuierung des Manors.

Kurz vor 16 Uhr gab die Polizei den Schlossbergplatz und die Umgebung wieder frei. Die Durchsuchung des Warenhauses hat gemäss Polizei keinen konkreten Hinweis auf "gefährliche Gegenstände oder Stoffe" ergeben. Um 16.40 Uhr gab die Polizei dann auch das Manor-Warenhaus wieder frei und erklärte den Einsatz für beendet. Alle Sperrungen seien aufgehoben worden.  

Grosse Evakuation

In einer ersten Information der Medien kurz vor Mittag vor Ort hatte Polizeisprecher Roland Pfister erklärt: "Alle Liegenschaften rund um den Schlossbergplatz sind evakuiert worden. Das betrifft mehrere Hundert Personen."

So erlebte Badens Ehrenbürger Sepp Schmid die Evakuation:

Drohung in Baden: Ehrenbürger Sepp Schmid musste Gebäude verlassen

Drohung in Baden: Ehrenbürger Sepp Schmid musste Gebäude verlassen

Der Manor in Baden und umliegende Gebäude wurden wegen einer Drohung evakuiert. Dies teilt die Kantonspolizei Aargau mit. Sie ist mit einem Grossaufgebot vor Ort. Betroffen war auch Ehrenbürger Sepp Schmid.

Es ging in der Folge darum, den Anrufer zu ermitteln und wie man im Manor-Gebäude vorgehe, um die allfällige Bombe zu finden und zu sichern. Die Leute sollten sich vom Manor fernhalten und die Absperrung respektieren.

Auch die US-Botschaft in Bern warnte seine Bürger vor der Gefahr in «Downtown Baden».

Am Morgen wurden erst Schlossberg- und Kirchplatz als auch der Theaterplatz abgesperrt. Überhaupt war es schwer durch die Stadt zu kommen. Auch alle Läden und Gebäude in der Sperrzone waren evakuiert worden.

Die Kantonspolizei und die Stadtpolizeien von Baden und Brugg waren mit mehreren Dutzend Beamten im Einsatz. Auch Ambulanz und Feuerwehr waren vor Ort.

Kapo-Mediensprecher Roland Pfister zur Drohung im Manor in Baden

Kapo-Mediensprecher Roland Pfister zur Drohung im Manor in Baden

Der Manor in Baden und umliegende Gebäude wurden wegen einer Drohung evakuiert. Dies teilt die Kantonspolizei Aargau mit. Sie ist mit einem Grossaufgebot vor Ort.

Die Manor-Mitarbeiter hatten sich erst auf dem hinteren Teil des Theaterplatz versammelt und dort auf weitere Informationen über den Vorfall gewartet. Sie konnten den Platz später verlassen und sich in umliegenden Geschäften und Cafés aufwärmen.

Die komplette Chronologie zur Bombendrohung in Baden finden Sie hier.

So erlebte eine Ladenbesitzerin den heiklen Moment:

Bombendrohung in Baden

Bombendrohung in Baden

Mirjam Strebel vom Kinderladen Keedo in Baden sagt, wie sie die Ereignisse in nächster Nähe erlebt.

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