Nachhaltig bauen
Neubau aus Schweizer Holz: Spatenstich für die neue Landi in Würenlos ist erfolgt

Die Arbeiten für das dreigeschossige Gebäude an der Grosszelgstrasse wurden aufgenommen. Neben dem grossen Verkaufsladen entsteht zudem eine Tankstelle mit TopShop sowie ein Gesundheitszentrum.

Sarah Kunz
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Die Arbeiten für den Landi-Neubau sollen voraussichtlich im Herbst 2022 abgeschlossen werden.

Die Arbeiten für den Landi-Neubau sollen voraussichtlich im Herbst 2022 abgeschlossen werden.

Bild: zvg

Am Dienstag wurden die Arbeiten für die neue Landi Furt- und Limmattal an der Grosszelgstrasse in Würenlos aufgenommen. Wie das Unternehmen mitteilt, erfolgt der 23 Millionen Franken teure Neubau gleich neben dem jetzigen, provisorischen Standort. Der dortige Laden bleibt während der gesamten, rund einjährigen Bauzeit in Betrieb, bevor der neue Verkaufsladen nach einer kurzen Sommerpause im Herbst 2022 eröffnet wird.

Entstehen soll gemäss dem Konzeptplan der zuständigen Strüby Unternehmungen aus Seengen ein dreigeschossiges Gebäude mit einer Verkaufsfläche von rund 1600 Quadratmetern sowie 48 Aussenparkplätzen und weiteren Tiefgaragenparkplätzen. Neben der Landi kommt zudem ein TopShop mit Agrola-Tankstelle zu stehen. In den beiden Obergeschossen werden neben zwei Mietwohnungen auch Gewerberäume realisiert. Im 1. Obergeschoss wird das Ärztezentrum Würenlos einziehen – mit einem erweiterten Angebot an ärztlichen Leistungen im Bereich Geburtshilfe, Gynäkologie und Kindermedizin. Im 2. Obergeschoss wird das Therapiezentrum Gleis 1 seine Türen öffnen.

So soll das Gebäude dereinst aussehen: Im unteren Stock zieht die Landi mit Tankstelle ein, in den Obergeschossen Wohnungen und Gewerbe.

So soll das Gebäude dereinst aussehen: Im unteren Stock zieht die Landi mit Tankstelle ein, in den Obergeschossen Wohnungen und Gewerbe.

Visualisierung: zvg

Mehr Nachhaltigkeit: Neubau entsteht aus Schweizer Holz

Nach dem erfolgten Spatenstich sollen nun die Aushubarbeiten folgen, bevor die Fundamente in Massivbau ausgeführt werden. Anschliessend wächst das Gebäude dank Holzelementbauweise in die Höhe. Die Elemente werden wettergeschützt in einer Produktionshalle vorgefertigt und vor Ort montiert. Das Holz, das dafür verwendet wird, stammt aus Schweizer Wäldern. Damit will die Landi die Nähe zur Landwirtschaft und zum Schweizer Gewerbe sowie die Verbundenheit zur Natur zum Ausdruck bringen.

Insgesamt werden für den Neubau rund 1400 Quadratmeter Holz verarbeitet. «Eine Menge, die innerhalb von lediglich 70 Minuten in Schweizer Wäldern wieder nachwächst», betont das Unternehmen in seiner Mitteilung. Durch das verbaute Holz werden dem Klima zudem mehr als 1400 Tonnen schädliches CO2 entzogen. Auch beim Betrieb setzt das Unternehmen auf Nachhaltigkeit: So stammen künftig über 50 Prozent der benötigten elektrischen Energie von der Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Gebäudes.