Baden
Nackt-Selfies: Medienexperte rät Geri Müller zu einer Entschuldigung

Es ist aufgeflogen, dass der Nationalrat und Badener Stadtammann Geri Müller seine Ex-Geliebte aufgefordert hat, seine Nackt-Selfies zu löschen. Medienexperte Peter Studer rät Müller, sich von der Aktion zu distanzieren und sich zu entschuldigen.

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Medienexperte Peter Studer rät Müller, sich von der Aktion zu distanzieren und sich zu entschuldigen.

Medienexperte Peter Studer rät Müller, sich von der Aktion zu distanzieren und sich zu entschuldigen.

TeleZüri

Die Selfie-Affäre um den Badener Stadtammann Geri Müller erzeugt neben sachlicher Kritik auch Hohn und Spott. Im Internet läuft der Fehltritt bereits unter «#Gerigate» – auf Twitter kommt Müller nicht gut weg.

TeleM1 hat bei Experten nachgefragt, warum sich Müller so weit aus dem Fenster gelehnt hat und was er als nächstes tun sollte.

Tiefenpsychologe Martin Streit sieht im Kontrollverlust Müllers eine Überforderung im Alltag: «Er wollte einer jungen Frau zeigen, dass er es noch bringt.»

Eine ganz klare «Distanzierung und Entschuldigung» von Geri Müller fordert Medienexperte Peter Studer, «falls er denn selbst seine Tat als unakzeptabel einstuft.»

Die Geschichte könnte aber auch präventiv wirken. Die Fachstelle für Medienkompetenz von Pro Juventute will die heutige Jugend davon bewahren: «Es ist in unserem Sinn, dass das Thema diskutiert wird», sagt Laurent Sédano.

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