Silvester-Party

Neben dem Takt und 12 Uhr beinahe verpasst - so tanzt jung und alt ins 2016

Jung und alt tanzt ins 2016

Jung und alt tanzt ins 2016

Sowohl in Solothurn als auch in Wettingen rutschten Partyfreunde mit Musik und Champagner ins neue Jahr. Doch wer feiert besser?

Die einen rutschen gemütlich, die anderen mit einer rauschenden Party. Wer aber feiert bessser: die Jungen oder die Alten? Der Tele M1-Reporter war im solothurnischen Kofmehl und in Wettingen an einer Ü40 Party.

Die Stimmung an der Silvesterparty im Kofmehl ist bombastisch. Die Teenager tanzen ausgelassen und sind, wie sich zeigt, auch ziemlich durstig. 

Was braucht es für einen gelungenen Silvester? Beinahe unisono sind die unterschiedlichen Reaktionen der tanzenden und hüpfenden jungen Partygänger: Gute Musik, gute Menschen und natürlich Alkohol. 

Ortswechsel zum Tanzlokal Black Jack in Wettingen. Dort stieg am 31. Dezember eine Ü40-Party. Eingefleischte Tänzer schwingen ihr Tanzbein. Die Stimmung ist ausgelassen.

Worin aber unterscheiden sich die alten Partyhasen von den jüngeren? «Wir tanzen noch. Die Teenies können das nicht mehr.

Ein anderer Tanzgast sagt: «Die Parties früher haben Spass gemacht. Damals waren wir noch am aufreissen - heute sind wir in festen Händen.»

DJ Matteo ist an Silvester für die Musik im Black Jack zuständig und schätzt die älteren Gäste: «Die Teenies kommen andauernd mit irgendwelchen Musikwünschen zu mir. Meist sind es Lieder, die keiner kennt.»

Auch bei der Getränkewahl unterscheiden sich die beiden Partygenerationen - während im Kofmehl das Gummibärli (Vodka mit Redbull) hoch im Kurs ist, bevorzugen die Gäste in Wettingen dann doch das Cüpli.

Den Countdown zum neuen Jahr verschlafen die Ü40er dann doch beinahe. Anders im Kofmehl - mit einer digitalen Uhr auf dem Grossbildschirm wird das neue Jahr lauthalt angezählt. Um punkt 12 explodiert dann eine goldige Papierschnitzelbombe über den Köpfen der Partygänger.

Fazit: Die Ü40er bleiben im Vergleich zu den Teenagern deutlich besser im Takt, obwohl des beinahe verschlafenen Jahreswechsel. Die Teenager sind um 12 Uhr zwar auf dem Höhepunkt, lassen aber - alkoholbedingt - dann auch schneller nach als die ältere Partygeneration.

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