Unterstützt werden die Musiker von der Badener Organistin Antje Maria Traub. Der Ursprung dieses Zusammenwirkens von Orchester, Orgel und Lichtkunst entstand im Rahmen des Stadtfests 2012 und wurde mit dem Ukurba-Kulturpreis ausgezeichnet. Die Stadtmusik Baden, die für besondere Projekte bekannt war, wollte mit den Konzerten Ruhe in die stadtweiten Festivitäten bringen.

Bildete die Stadtmusik damals noch eine Spielgemeinschaft mit der Jägermusik Wettingen, treten die beiden Vereine seit ihrer Fusion Anfang 2015 gemeinsam als Blasorchester Baden Wettingen auf. «Mit dem Revival möchten wir an den Erfolg am Stadtfest anknüpfen und allen Zielgruppen etwas bieten», erklärt Mitglied Svenja Müller. Letzteres sei ihnen für das Gründungsjahr ein besonderes Anliegen.

Zu einer Einheit verschmolzen

Die ersten Treffen der neuen Spielgemeinschaft seien speziell gewesen: «Wir wussten nicht, was die jeweils andere Seite mitbrachte», erklärt Müller. Doch mit der Zeit und der Hilfe professionell geführter Workshops seien die beiden ehemaligen Vereine immer mehr zu einer 50-köpfigen Gruppe zusammengewachsen, sagt Müller. So sei es auch möglich gewesen, letzte Kritiker vom Zusammenschluss zu überzeugen.

Neu dabei ist der Deutsche Lichtkünstler Kurt Laurenz Theinert. Dieser soll die Lichteffekte mit einem eigens entwickelten «Visual Piano», das einem Keyboard ähnelt, erschaffen. «Er wird am Konzert live mitspielen, darauf sind wir alle sehr gespannt», sagt Müller. Das Konzert wird deshalb erst um 21.30 Uhr beginnen, damit das Licht genügend zur Geltung kommt.

Übrigens: Nach dem Erfolg am letzten Stadtfest plant das Blasorchester Baden Wettingen eine neue Produktion für die kommende Badenfahrt. Svenja Müller bestätigt: «Wir haben einige gute Ideen in der Pipeline.» (LBE)

«Klangschichten – Schichtklänge», Samstag 20. Juni, 21.30 Uhr, Stadtpfarrkirche Baden

www.blasorchester-badenwettingen.ch