Bergdietikon
Neue Ausstellung eröffnet: In den Bildern dieser Künstlerin stecken Farben, Mathematik und Augen

Die Deutsch-Griechin Christina Hoffmann, heute in Aeugstertal zuhause, hat am Samstag ihre Ausstellung in der Bergdietiker Kunstgalerie Bachlechner eröffnet.

David Egger
Merken
Drucken
Teilen
Aus der Serie «Transzendentale Transformation» von Christina Hoffmann.
22 Bilder
Vernissage in der Kunstgalerie Bachlechner (23.06.2018)
Aus der Serie «Transzendentale Transformation» von Christina Hoffmann.
Aus der Serie «Transzendentale Transformation» von Christina Hoffmann.
Aus der Serie «Transzendentale Transformation» von Christina Hoffmann.
Aus der Serie «Transzendentale Transformation» von Christina Hoffmann.
Aus der Serie «Transzendentale Transformation» von Christina Hoffmann.
Aus der Serie «Transzendentale Transformation» von Christina Hoffmann.
Aus der Serie «Transzendentale Transformation» von Christina Hoffmann.
Spannend sind auch die Skulpturen von Marie Pierre-Gabath.
Pierre-Gabath arbeitet intuitiv. Wie die Skulpturen aussehen, weiss sie am Anfang ihrer Arbiet noch nicht.
Galeristin Béatrice Bachlechner und Marie Pierre-Gabath.
Skulptur von Marie Pierre-Gabath.
Skulptur von Marie Pierre-Gabath.
Besonders eindrücklich sind auch die Werke von Gennady Karabinskiy.
Karabinskiys Portrait zeigen das Unbekannte im Bekannten.
Werk von Gennady Karabinskiy.
Werk von Gennady Karabinskiy.
Werk von Gennady Karabinskiy.
Werk von Gennady Karabinskiy.
Werk von Gennady Karabinskiy.
Werk von Gennady Karabinskiy.

Aus der Serie «Transzendentale Transformation» von Christina Hoffmann.

David Egger

Dreiecke, Quader, Prismen und weitere geometrische Formen prägen die farbenfrohen bis zu zwei mal zwei Meter grossen Leinwände ihrer Serie «Transzendentale Transformation».

In Deutschland gehörte Hoffmann zum ersten Jahrgang, der das Abitur mit einem Kunst-Leistungskurs abschloss. Ebenso legte sie ihren Fokus in der Schule auf die Mathematik, daher also die Geometrie in ihrem Werk. Ihre Serie, die sie nun ausstellt, begann sie 2010. Auslöser war eine Depression. Die Augen, die in ihrem Schaffen einen prominenten Platz haben, stehen für Seelenleben und innere Erleuchtung.

Auch bei Marie Pierre-Gabath aus Binningen stand ein besonderes Ereignis am Anfang ihres Schaffens: Sie gab ihren Beruf als Biologin auf, als die Kinder kamen. Zuerst am Wochenende und später dann immer häufiger widmete sie sich der Kunst. In Bergdietikon stellt sie nun ihre Skulpturen aus, bei deren Entstehung sie am Anfang selbst nicht bewusst weiss, wie sie am Ende aussehen – sie arbeitet intuitiv.

Besonders eindrücklich sind auch die eigenwilligen Malereien von Gennady Karabinskiy, der nun ebenfalls bei Bachlechners ausstellt. «Karabinskiy ist ein Meister», hielt Galerist Hanns Bachlechner in seiner Ansprache fest. «Die Welt, die er uns zeigt, mag fremd sein. Aber gerade das macht den Reiz seiner Malerei aus, das Unbekannte im Bekannten zu entdecken», so Bachlechner in seiner Ansprache weiter.

In der Sowjetunion geboren, später ins deutsche Oldenburg übersiedelt, hat Karabinskiy seine Spuren bereits vielerorts auf der Welt hinterlassen. Seit 1989 hat er an rund 200 Ausstellungen teilgenommen. Seine Werke befinden sich in öffentlichen und privaten Sammlungen in einem Dutzend verschiedener Länder. Und nun also die Ausstellung im Limmattal.