Wettingen

Neue Busspur auf der Landstrasse nimmt Formen an

Die Südseite der Landstrasse wird verbreitert, um der separaten Busspur Richtung Wettingen Zentrum/Baden Platz zu machen. Diese beginnt am Knoten Lugibachstrasse (unten im Bild) und mündet 300 m weiter in die bestehende Busbucht der Haltestelle Kreuzkapelle beim Autocenter Kenny. Archiv/Dieter Minder

Die Südseite der Landstrasse wird verbreitert, um der separaten Busspur Richtung Wettingen Zentrum/Baden Platz zu machen. Diese beginnt am Knoten Lugibachstrasse (unten im Bild) und mündet 300 m weiter in die bestehende Busbucht der Haltestelle Kreuzkapelle beim Autocenter Kenny. Archiv/Dieter Minder

Die Bauarbeiten für die neue, separate Busspur auf der Landstrasse in Wettingen haben begonnen. Wegen der Bauarbeiten wird die Landstrasse ab Ende Mai einspurig geführt.

Das ins Zentrum führende Trassee soll die Pünktlichkeit der Linie 1 der Regionalen Verkehrsbetriebe Baden-Wettingen (RVBW) verbessern.

Bislang blieben die Busse zu Spitzenverkehrszeiten vor der Ampel Land-/Halbartenstrasse im Rückstau stecken.

Die Busspur, die in der Fahrbahnmitte zu stehen kommt, beginnt ab dem Knoten Lugibachstrasse und endet bei der Haltestelle Kreuzkapelle auf der Höhe des Autocenters Kenny. Damit der Kanton das Bauvorhaben realisieren kann, muss er die Fahrbahn südlich der Landstrasse verbreitern.

In Zuge dieser Bauarbeiten wird auch eine Lichtsignalanlage am Knoten Otelfinger-/Landstrasse erstellt. Sie soll dem Wettinger Zentrum nur noch so viel Verkehr zuführen, wie es verarbeiten kann: rund 850 Fahrzeuge pro Stunde. Die neue Lichtsignalanlage werde nicht nur den Verkehr «pförtnern», sondern auch die Busse priorisieren, sagt Armin Rauchenstein, Projektleiter beim kantonalen Departement Bau, Verkehr und Umwelt (BVU).

Bis Ende Mai ist die Landstrasse noch zweispurig befahrbar, danach wird ein Einbahnregime eingerichtet: Dabei wird der Verkehr Richtung Würenlos/Autobahn via Halbarten-, Tägerhardstrasse sowie Tägerhardächer umgeleitet. «Weil wir dadurch keine Lichtsignalanlage brauchen, können Verkehrsbehinderungen minimiert werden.» Zudem erlaube das Einbahnregime, auf der ganzen Länge ungehindert zu arbeiten, sagt Rauchenstein.

Im Zuge der Verbreiterung wird auch die Landstrasse saniert und den Durchlass des Lugibachs sowie die Kanalisationshaltung beim Kreuzkapellenweg vergrössert. Die Hauptarbeiten an der Landstrasse sollen bis Ende 2016 abgeschlossen sein.

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