Der Kreisschule Rohrdorferberg kommt eine besondere Rolle zu. Das betonten an der Einweihung gleich mehrere Redner, darunter Bildungsdirektor Alex Hürzeler.

Am Anfang stand eine schlechte Nachricht: Den Gemeinden Bellikon, Nieder- und Oberrohrdorf sowie Remetschwil wurde beschieden, künftig keine Oberstufenschüler mehr nach Baden schicken zu können. «Es ist allen hoch anzurechnen, dass über die Gemeindegrenzen eine gemeinsame Lösung gesucht wurde», meinte bei der Einweihung der Aargauer Regierungsrat und Bildungsdirektor Alex Hürzeler.

Zudem bemerkte er, es sei sehr selten, dass der Kanton eine Bewilligung für die Gründung einer neuen Bezirksschule gebe. Gregor Naef, Gemeindeammann Niederrohrdorf, sollte später in seiner Rede ergänzen, es sei nach 20 Jahren das erste Mal, dass der Kanton einen weiteren Schulstandort bewilligt habe. In der neuen Kreisschule, führte Hürzeler aus, würden Schüler verschiedener Leistungsstufen, also der Real, Sek oder Bez, aufeinandertreffen: «Das fördere die Integration und die Toleranz.» Weiter lobte er, die Kreisschule Rohrdorferberg stelle als eine der ersten Aargauer Schulen den Schülerinnen und Schülern persönliche iPads zur Verfügung.

Grosser Zeitdruck

Martina Egger, Gemeinderätin Niederrohrdorf und Präsidentin der Baukommission Kreisschule Rohrdorferberg, umriss den grossen Zeit- und Kostendruck bei der Realisierung des 20-Millionen-Projektes. René Roca, Gemeinderat Oberrohrdorf und Präsident Kreisschule Rohrdorferberg, betonte, das neue Schulhaus stehe auch für einen Wechsel: Stark auf Baden ausgerichtete Gemeinden hätten sich zu einer eigenen Region gewandelt.

Nach den Festreden startete ein attraktives Spiel- und Festprogramm, Letzteres dauerte bis spätnachts.