Neuenhof
Neuenhofer Rechnung 2016 mit leichtem Plus

Mit rund einer Viertelmillion im Plus hat die Rechnung 2016 abgeschlossen. Beiträge aus dem Finanz- und Lastenausgleich bleiben wichtig.

Martin Rupf
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Neuenhof.

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ZVG/Franz Killer

Fast auf den Franken genau hat die Rechnung 2016 gegenüber dem Budget abgeschlossen – aus der Erfolgsrechnung resultiert ein Plus von knapp 250 000 Franken. Gegenüber der letzten Rechnung aus dem Jahr 2015 schloss die Rechnung aber über eine Million Franken schlechter ab. Dieses Bild spiegelt sich auch bei den Steuereinnahmen wieder. Mit knapp 17,7 Mio. Franken lagen diese zwar deutlich über dem Budget (16,7 Mio.), aber ebenfalls deutlich unter dem Wert aus dem Jahr 2015 (18,8 Mio. Franken). Interessant: Die Gemeinde schreibt, «dass insbesondere die Bildungs- und Sozialhilfekosten auf tiefem Niveau stagnierten». Dies ist insofern bemerkenswert, als umliegende Gemeinden unter dem starken Anstieg insbesondere der Sozialhilfekosten leiden. «Dieser Umstand ist sicher auch auf unser Littering-Programm zurückzuführen», sagt Gemeindeammann Susanne Voser. In diesem werden Sozialhilfebezüger für drei Monate von der Gemeinde angestellt. «Dadurch finden diese Menschen wieder Sinn und Halt im Leben und können sich wieder schneller ins Arbeitsleben eingliedern», sagt Voser.
Zum stabilen Ergebnis hätten – nebst des seit vier Jahren laufenden Optimierungsprogramms – die Zahlungen aus dem Finanz- und Lastenausgleich von rund vier Millionen Franken beigetragen. «Sie helfen der Gemeinde, dass die anstehenden Belastungen durch Investitionen, vornehmlich im Bildungsbereich, finanziert werden können.» Die Selbstfinanzierung – also der Betrag, der aus der Jahresrechnung für die Amortisation der Schulden respektive zur Finanzierung der Investitionen zur Verfügung steht – betrug letztes Jahr 3,3 Millionen Franken. Aufgrund des am 12. Februar angenommen Finanz- und Lastenausgleichs könne auch für die nächsten Jahre von einer Selbstfinanzierung in der Höhe von rund 3 Millionen Franken ausgegangen werden. In der Investitionsrechnung sind Ausgaben von rund 15 Mio. Franken verbucht – 5,3 Mio. über dem budgetierten Wert. Das sei darauf zurückzuführen, dass die grossen Investitionen in die Schulhäuser und Kindergärten ursprünglich im Jahre 2015 budgetiert waren, jedoch zeitlich verzögert erst 2016 erfolgt seien.

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