Spreitenbach
Neuer Foodcourt lockt mit kulinarischen Genüssen – im Eiltempo

Mit einem Foodcourt will man im Shoppi Tivoli die Kundschaft auch kulinarischen anlocken.

Ursula Burgherr
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Foodcourt Shoppi Tivoli
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Schnell solls gehen und frisch muss es sein: Im Foodcourt können Kunden zwischen Burgern, Salaten, asiatischer und italienischer Küche auswählen.
Schnell solls gehen und frisch muss es sein: Im Foodcourt können Kunden zwischen Burgern, Salaten, asiatischer und italienischer Küche auswählen.
Am Sushistand Yam Yam werden Sushis frisch zubereitet.
Auch die Spiga Bar lockt mit kulinarischen Köstlichkeiten.
Bequeme Sitzbereiche laden zum Verweilen ein.
Centerleiter Patrick Stäuble freut sich über den neuen Foodcourt.
Der neue Foodcourt im Überblick

Foodcourt Shoppi Tivoli

Sandra Ardizzone

Pasta, Pizza, Burger, Salate, Suppen, Asian Food und Sushi: Mit ihrem neuen Foodcourt im Shoppi Tivoli Spreitenbach möchte die Betreiberin SV Schweiz den unterschiedlichen Geschmäckern und Ansprüchen der Kundschaft gerecht werden. An den drei Countern von Spiga Ristorante, MAX Salads & Burger sowie YAM YAM Wok & Sushi wird praktisch alles vor den Augen der Kundschaft à la minute zubereitet. Die Spiga Bar und Caffè bietet nebst den üblichen Getränken und Snacks frische Fruchtsäfte und Smoothies an. Ab dem Mittag wird die bediente Bar zum Á-la-carte-Restaurant: Die Gäste haben die Möglichkeit, direkt am Tisch zu bestellen. Anlässlich eines Probeessens konnte sich die neue 22-köpfige Crew für den heutigen Eröffnungstag fit machen und unter Beweis stellen, dass sie auch für grössere Anstürme gewappnet ist. Alle der 250 Plätze, die sich in Barbereich, Self-Service-Teil und Lounge einteilen, waren besetzt. Und die Pasta wanderte nach der Auswahl der Sauce tatsächlich in drei Minuten frisch und al dente auf den Teller. Der Vorteil des Foodcourts auf 768 Quadratmetern ist, dass die Gäste sich nicht entscheiden müssen, wo sie sich platzieren und von überall her spontan unter den verschiedenen kulinarischen Angeboten wählen können. Fast alles gibt es auch als Take-away.

Der Piazzaiolo ist ein Italiener und die zwei Woks mit wechselnden, tagesaktuellen Gerichten sowie die frisch gerollten Sushi werden von Asiaten zubereitet. «Wir wollen authentisch sein», sagt SV-Business Development Manager Kornell Otto. Das verwendete Fleisch wird gemäss seinen Angaben von regionalen Metzgern bezogen, der Fisch liefert der Zürcher Delikatesshändler und Familienbetrieb Bianchi. «Wir arbeiten mit sehr strengen Auflagen, haben eine Partnerschaft mit dem WWF und achten darauf, dass die Lebensmittel auf dem Teller aus nachhaltiger Produktion stammen», erklärt Otto.

Gastronomie überlebenswichtig

Für Center-Leiter Patrick Stäuble ist der neue Foodcourt ein wichtiges Element des ersten und mittlerweile grössten Einkaufszentrums der Schweiz. «Wir werden durch Shoppingmöglichkeiten auf Internet und günstigere Angebote im benachbarten Ausland hart konkurrenziert. Die Mall als Begegnungsort und der Geschmack von tagesfrischen Lebensmitteln kann aber kein Computer ersetzen», sagt der Geschäftsführer. Das Gastronomie-Angebot wird deshalb immer wichtiger. Entsprechend viel Wert wurde auf die moderne und doch heimelig anmutende Einrichtung gelegt. «Wir möchten, dass sich alle im Foodcourt wohlfühlen», meint Kornell Otto.

Preislich habe man sich nach den bestehenden Restaurationsbetrieben im Shoppi Tivoli ausgerichtet. So findet der Besucher Sushi-Probierportionen und andere Gerichte ab 9.90 Franken. Der XXL-Full-Monty-Burger mit Speck, Ei und anderen Supplements kommt auf 17.90 Franken zu stehen. Im Herbst überprüft die Gastronomie- und Hotelmanagement-Gruppe, was sich bewährt oder eventuell aus dem Sortiment herausgekippt und durch neue Angebote ersetzt wird.

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