Der Einwohnerrat hat den Antrag des Gemeinderates abgelehnt, wonach der Ammann ab dem neuen Jahr eine Jahreslohnerhöhung um 11,46 Prozent von 157 000 Franken auf 175 000 Franken erhalten soll. Stattdessen befürwortete der Rat den Antrag der Finanzkommission, das Gehalt nur um 7,3 Prozent zu erhöhen, was dem Landesindex der Konsumentenpreise entspricht. Somit steht fest, dass der Nachfolger von Gemeindeammann Max Läng 168 500 Franken pro Jahr verdienen wird.
Zurückgewiesen wurde der Antrag für den Neubau einer Familiengartenanlage für 231000 Franken. Hauptargument: zu teuer. Gutgeheissen hat der Rat hingegen die Kredite für die Modernisierung der Abwasserbeseitigungsanlagen. Ja stimmte der Rat zu einer Kompetenzverschiebung: Künftig wird die Exekutive die Tarifordnung für die Tagesstrukturen festlegen und nicht mehr die Legislative. (pkr)