Baden
Nicht nur Bewerbung, auch Händedruck und Blickkontakt ist wichtig

Unter dem Titel «Schule trifft Wirtschaft» wurde gestern die 3. Oberstufe der Pfaffechappe in die Berufswahl eingestimmt. Die Schüler wurden auf ein Bewerbungsgespräch eingestimmt.

Florian Zimmermann
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Die Lehrlinge erklären den Schülern ihr Metier.Florian Zimmermann

Die Lehrlinge erklären den Schülern ihr Metier.Florian Zimmermann

«Man muss immer ein wenig besser sein, als alle anderen.» Diesen Rat gab Ruedi Geissmann, eidgenössischer diplomierter Berufsbildner, den Schülern mit, die bei ihm das Vorstellungsgespräch übten. Mit Referaten von Wirtschaftspersönlichkeiten, Schilderungen von Lehrlingen und eben solchen Einzelbewerbungsgesprächen sollen die Schülerinnen und Schüler der 3. Oberstufe der Pfaffechappe unter dem Motto Schule trifft Wirtschaft auf die Berufswahl eingestimmt werden.

Nicht nur das Bewerbungsdossier wird hier genau geprüft, auch die Kleidung, der Händedruck und der Blickkontakt bei der Begrüssung sind matchentscheidend. Geissmann, Bildungsverantwortlicher der Competec Gruppe, unter der auch brack.ch läuft, weiss mit rund 300 Bewerbungen im Jahr, wovon er spricht.

«Nach diesem Gespräch fühle ich mich gut vorbereitet», verrät Chiara Di Prima (14) nach ihrem Gespräch. Mit dem Berufswunsch Immobilienbewirtschafterin suche sie einen Beruf mit Herausforderung.

Startschuss für die Zukunft

Zum zweiten Mal wird ein solcher Tag für die Badener Oberstufenschüler durchgeführt. Die LPLUS, die sich die Reduktion der Arbeitslosigkeit von Jugendlichen zum Ziel gesetzt hat, betreut das Projekt. «Die Berufswahl sollte bereits zu Hause beginnen», erklärt Stefan Haas, Geschäftsführer der LPLUS. Jedoch nur die Hälfte der Schüler der 3. Oberstufe habe sich bereits ernsthaft mit dem Thema befasst. Der gestrige Tag gilt als Startschuss der Projektwoche für die Real- und Sekundarschüler, die in den nächsten Tagen in verschiedenen Betrieben schnuppern werden.

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