NLB-Handball
Spektakel in der Badener Aue: 69 Tore in 60 Minuten

In einer weiteren torreichen Partie setzt sich Städtli 1 am Mittwochabend gegen die Nachwuchshoffnungen aus Schaffhausen durch und zementiert damit den zweiten Tabellenplatz. Baden gewinnt gegen die Kadetten Espoirs 39:30.

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Benjamin Vizi läuft gegen Schaffhausen zu grosser Form auf und wirft zehn Tore für Baden.

Benjamin Vizi läuft gegen Schaffhausen zu grosser Form auf und wirft zehn Tore für Baden.

Daniel Küttel

Vier Paraden, darunter ein gehaltener Siebenmeter – viel besser als Marco Wyss im Badener Tor kann man nicht in ein Spiel starten. Und auch die Badener Spieler vor ihm legten ein hohes Tempo vor, das die jungen Gäste aus Schaffhausen erst einmal überforderte.

Allerdings nicht allzu lange. Nach neun Minuten waren die Espoirs skoremässig schon fast wieder auf Augenhöhe angekommen und liessen sich in der bemerkenswert fair geführten Partie lange nicht abschütteln. Eine torlose Kreativpause der Gastgeber konnte sogar dazu genutzt werden, in der 18. Minute erstmals in Führung zu gehen. Zwei weitere Paraden von Marco Wyss leiteten wenig später die Wende ein: Städtli 1 fand wieder Tritt und lag dank einem Letzte-Sekunde-Tor von Benjamin Vizi (10/13) zur Pause zwei Tore in Front.

Überhaupt: Benjamin Vizi. Seit dem Wechsel zu Baden immer wieder mit guten Momenten, aber oft auch unter den Erwartungen agierend, drückte er der zweiten Halbzeit seinen Stempel auf und sorgte gemeinsam mit Kai Klampt (9/11) und Karlo Ladan (8/9) für die nötige Torflut, um die weiterhin aufsässigen Schaffhauser immer deutlicher auf Distanz zu halten.

Da sich Städtli weiterhin auf einen glänzend aufgelegten Marco Wyss im Tor verlassen konnte, legte das Heimteam nun kontinuierlich vor und erarbeitete sich schnell ein komfortables Polster von acht, neun Toren, das dann bis zum Abpfiff abgeklärt verwaltet wurde.

Mit dem klaren 39:30 fährt Baden vor heimischem Publikum zwei wichtige Punkte ein und tut ausserdem etwas für die Tordifferenz. Wenn der bis dato ungeschlagene Tabellenführer Wädenswil/Horgen am Sonntag gegen das drittplatzierte Kreuzlingen keine krachende Kanterniederlage einfährt, grüsst Städtli 1 bis zum nächsten Heimspiel am 4. Dezember weiterhin von Platz zwei.

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