Niederrohrdorf

Oberstufenzentrum dank fleissigen Lehrern rechtzeitig eröffnet

Rund 300 Schülerinnen und Schüler besuchen das Oberstufenzentrum. ejo

Rund 300 Schülerinnen und Schüler besuchen das Oberstufenzentrum. ejo

Das Oberstufenzentrum Rohrdorferberg ist nach grosser Hektik in Betrieb – einige Arbeiten stehen noch an. Für viele Schüler gibt es einen kürzeren Schulweg. Jedoch stehen auch neue Regeln an.

«Verzögerung beim Bau des Oberstufenzentrums: Jetzt tickt die Uhr» titelte das Badener Tagblatt Anfang Juli. Verzögerungen beim Bau hatten dazu geführt, dass die Arbeiter kurz vor dem Schulstart enorm unter Druck gerieten. 

Doch nach einer «Riesenhektik» – wie Bauverwalter Sandro Fischer sagt – sind die Oberstufenschülerinnen und -schüler letzte Woche in ihre Schulzimmer eingezogen. «Einzig die Musikzimmer und der Werkraum konnten erst diesen Montag in Betrieb genommen werden», erklärt Sabina Brändli, Hauptschulleiterin Oberstufenzentrum.

Sie und ihr 37-köpfiges Lehrer-Team räumten eine Woche vor Schulstart die Schulzimmer ein und griffen dabei auch den Arbeitern unter die Arme, indem sie zum Beispiel Tablare montierten und die Geräte ans Stromnetz anschlossen.

«Wir waren sozusagen Mädchen für alles», sagt sie. Und das meine sie keineswegs negativ. «Im Gegenteil – diese Arbeit hat das Team, das auch aus vielen neuen Lehrpersonen besteht, auf eine ganz andere Art und Weise zusammengeschweisst.» Teambildende Anlässe würden in der Regel viel Geld kosten. «Dieser war quasi umsonst», sagt sie und lacht.

Kleiderordnung an der Schule

Die Umgebungsarbeiten konnten – wie angekündigt – nicht bis zum Schulstart fertiggestellt werden. Trotzdem sind die Rückmeldungen der Lehrpersonen und Schüler laut Brändli im Grossen und Ganzen positiv.

Die Kritikpunkte der Schüler: 1. Die Sitzgelegenheiten beim Fahrrad-Pavillon sind noch nicht fertig. 2. Der Pausenplatz ist zu klein, weil die drei ehemaligen Schul-Pavillons immer noch auf dem roten Platz beim «Rüsler» stehen.

«Die drei Pavillons sind bis Ende August weg», verspricht Fischer. Wann die Sitzgelegenheiten gebaut werden, könne er nicht sagen. «Zuerst müssen die Arbeiten auf dem Dach des Pavillons erledigt werden», erklärt er.

Mit dem Schulstart haben sich übrigens für die Bez-Schüler, die bisher in Baden zur Schule gingen, nicht nur der Schulweg und die Umgebung verändert, sondern auch die Hausregeln: «In unserer Hausordnung steht, dass die Schule ein Arbeitsort ist und sich die Schüler dementsprechend kleiden müssen», erklärt Brändli.

Damit würden sich die Schülerinnen und Schüler noch etwas schwertun. «Verboten sind Hotpants und ausgeschnittene Spaghetti-Oberteile. Auch die Unterwäsche darf man nicht sehen.»

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