Spreitenbach
«Oktopusspaghetti» vom offenen Feuer schmecken viel besser

Das Leben der Pfadfinderinnen und Pfadfinder ist voller Abenteuer. Das hat die Pfadi Riko mit mehreren Aktionen bewiesen.

Luca Belci
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Zum Dessert gab es Schoggibananen
12 Bilder
«Oktopusspaghetti» vom offenen Feuer schmecken viel besser
Gespannt schaut er bei der Öffnung zu
Endlich ist das Diebesgut gefunden
Die Truhe ist voller Münzen und kleinen Belohnungen für die Kinder
Die Suche nach den Dieben ist anstrengend - deshalb ist Pause machen angesagt
Die Pfadi Riko auf der Suche nach der Truhe mit dem Diebesgut
Die Suche macht Spass
Alle warten gespannt auf die gefüllten Äpfel
Die Kinder stehen Schlange, alle wollen über die Seilbrücke
Die Kinder verfolgen die Öffnung der Truhe mit Spannung
Am Kochkurs wurden diverse Köstlichkeiten zubereitet

Zum Dessert gab es Schoggibananen

Luca Belci

Zum Lagerfeuer-Kochkurs hatte die Pfadi Riko Spreitenbach in die Schulanlage Boostock eingeladen. Den Auftakt des Kurses machte die Vorspeise: Zubereitet und verspeist wurden Schlangenbrote mit Oliven, Dörrtomaten und Schinken. Zum Hauptgang am zweiten Kochabend wurden «Oktopusspaghetti» – Wienerli mit hindurchgesteckten Spaghetti – serviert und die Krönung gab es zum Schluss, wie bei jedem Menü, das Dessert. Über dem Feuer wurden gefüllte Äpfel, «Schoggibananen» und «Sandsturm» – Haferflocken mit Zucker – zubereitet.

Pfadibank ausgeraubt

Während der Kochkurs auf den kantonalen Schnuppertag der Pfadi Aargau aufmerksam machen sollte, stand Mitte der Woche richtig viel Action auf dem Programm. In kleinen Theatern an der Primarschule Killwangen hatten die Pfadileiter den Kindern zuvor von der ausgeraubten Pfadibank erzählt. «Sie mussten uns am Samstag auf der Suche nach dem Diebesgut helfen», erklärt Abteilungsleiterin Bungee (Fabienne Helfenstein). Die Pfadis (Kinder von 10 bis 14 Jahren) mussten einen grossen Parcours auf der Suche nach dem Schlüssel für die Truhe absolvieren. «Zum Abschluss stand mit dem Begehen der Seilbrücke eine Mutprobe an», so Bungee. Für die jüngeren Teilnehmer, die Wölfe (Kinder von 6 bis 10 Jahren), galt es, in einem Postenlauf Mut gegenüber den Dieben und eine gute Zusammenarbeit im Team unter Beweis zu stellen. Die Jagd endete um 17 Uhr beim Pfadiheim, danach grillierten alle Pfadis und Wölfe gemeinsam und feierten ihren Erfolg.

Lager und Treffen prägen das Jahr

«Neben unseren Lagern findet Mitte August jeweils das ‹Bott›, unser jährliches Kantonstreffen statt. Dieses Jahr wird das Wochenende von der Abteilung St. Georg Aarau organisiert», erklärt Abteilungsleiterin Soda (Corinne Mühlebach). «Das ist ein Wochenende voller Spiel, Spass und Abenteuer, wie die Pfadi halt ist.»

Die Leiter der Pfadi besuchen jährlich Kurse von Jugend und Sport (J+S). «Wer ins Lager mitkommen will, muss mindestens den siebentägigen Basiskurs absolvieren», bestätigt Bungee. Sie selber habe als Lagerleiterin zusätzlich den ebenfalls einwöchigen Aufbaukurs besucht, um die Verantwortung für eine solche Aufgabe wahrnehmen zu dürfen. Zudem findet alljährlich das Open Air «PFF» (Pfadi Folk Fest) für alle Pfadileiter in der Schweiz statt. «Definitiv ein Höhepunkt im Pfadijahr», schwärmt Soda.

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