«Bachelor»-Kandidatin

Olga geht nach der «Bachelor»-Pleite im Internet auf Männerjagd

Am Montag ist Olga aus Mellingen von Vujo Gavric aus der zweiten Staffel der Serie «Der Bachelor» des Schweizer TV-Senders 3+ verabschiedet worden. Nun sucht sie ihren Traumboy übers Internet.

Schweizer Männer haben die Möglichkeit, die Dolmetscherin aus der Ukraine über das Dating-App Blinq kennen zu lernen – sofern Olga das auch will.

Manchmal sei es schon schwierig, nur aufgrund eines Bildes zu entscheiden, ob sie den betreffenden Herrn näher kennenlernen wolle oder nicht, sagt Olga. Dennoch hofft sie inständig, die grosse Liebe übers Internet zu finden: «Das Geld ist ganz sicher nicht das Wichtigste. Entscheidend ist, dass er mich liebt, seriös ist und fest an meiner Seite steht. Melden sich nur Männer, die diese Voraussetzungen nicht erfüllen, bleibe ich lieber alleine», sagt die 36-jährige Mutter einer Tochter.

Ob sie das findet, was sie sucht – «einen jungen, erfolgreichen Schweizer» – darf bezweifelt werden. Nicht wegen ihres Aussehens und auch nicht aufgrund ihres zweifellos vorhandenen Intellekts. Es ist vielmehr die Qualität des Apps, die Zweifel an Olgas Erfolg aufkommen lässt.

Die Nutzerkommentare sind wenig schmeichelhaft: «Nutzlos», schreibt jemand. «Richtig schlecht», jemand anderer und ein dritter User lässt allfällige Interessenten wissen, er habe die App sofort gelöscht.

Das Ausscheiden aus der TV-Serie habe zu vielen Reaktionen aus ihrem Umfeld geführt, sagt Olga, die an der Uni in Donezk ein Wirtschaftsstudium abschloss und grosse berufliche Pläne schmiedete, bis sie, 18-jährig, Mutter einer Tochter wurde.

«Viele Menschen haben sich bei mir gemeldet und wollten wissen, wie es mir geht.» Darüber habe sie sich sehr gefreut, sagt die Blondine, die nach eigenen Aussagen in der Liebe noch nie viel Glück hatte, und die von sich behauptet, eine gute Köchin zu sein.

Personen männlichen Geschlechts, die seriös sind, arbeitsam, gut betucht und darüber hinaus auch noch gut aussehend, sollten sich schleunigst bei Olga melden – ob über persönlichen Kontakt oder über die Dating-App ist ihnen freigestellt.

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