Musik

Open-Air Wettingen: Mit Erfahrungen von 2013 in zweite Runde

Letztes Jahr sorgten die vielen Leuchtstäbe für eine tolle Stimmung.

Letztes Jahr sorgten die vielen Leuchtstäbe für eine tolle Stimmung.

Während des Wettiger Fäschts heizt das Open Air dem jungen Publikum ein – dieses Jahr mit ausländischen Headlinern.

«Das Open Air ist ein fester Bestandteil des Festes», sagt Gemeindeammann Markus Dieth. Am Wochenende vom 4. bis 6. Juli findet bereits die 17. Ausgabe des Open Airs Wettingen statt. Für das letztjährige Wettiger Fäscht übernahm ein neues Organisationskomitee (OK) das Festival. «Die Umplatzierung der Bühne und das neue, grosse Zelt haben sich bewährt», sagt OK-Mitglied Gabriel Hauswirth. «Das Zelt mit mehreren Bars hat sich zum echten Partyort gemausert.»

Die Planung des Anlasses sei ihnen dieses Jahr um einiges einfacher gefallen, sagt Hauswirth. «Wir haben nun die notwendigen Kontakte und können bereits auf eine gewisse Routine aus dem letzten Jahr zurückgreifen.» So habe man mehr Zeit für Verbesserungen und andere Details gehabt: Das Gelände soll besser dekoriert werden und das Open-Air-Logo präsenter sein. Hauswirth verspricht: «Unsere Plakate werden dieses Jahr mehr an Kunst denn als Werbung erinnern.» Das Organisationskomitee – bestehend aus zwölf Jugendlichen im Alter von 20 bis 25 Jahren – hätte speziell dafür in Zusammenarbeit mit einem
Designer aus Zürich neue Logovorlagen entwickelt.

Dank eines grösseren Sponsorings habe das Open Air Wettingen dieses Jahr ausländische Headliner – sie kommen aus Deutschland und Österreich – engagieren können. «Weiter haben wir gestern Mittwoch beschlossen, einen Foodcorner auf der Brühlwiese einzurichten», erklärt Hauswirth.

Herr Dieth, was sind Ihre ersten Erinnerungen an das Wettiger Fäscht? Wie haben Sie es damals erlebt?Markus Dieth: Ich erinnere mich noch gut an das Wettiger Fäscht 1995 im Dorf, als wir relativ frisch zugezogen waren und mitten im Festtreiben an der Bifangstrasse wohnten. Zu welcher Sorte Besucher gehören Sie – klappern Sie einmal alle Beizen ab, haben Sie Ihre Standardroute oder ziehen Sie nach Lust und Laune los? Ich gehe «von Beiz zu Beiz», wie man so schön sagt.Wie sieht Ihr Programm aus? Am Freitagnachmittag bin ich am Seniorennachmittag und am Abend folgt eine Art Traditionsstart auf dem Rathausplatz. Sonst geniesse ich die Tage einfach und lasse mich gerne treiben. Was schätzen Sie persönlich am jährlich stattfindenden Fest am meisten? Das Wettiger Fäscht ist ein Fest um des Festens willen. Man trifft viele Bekannte, «Heimweh-Wettiger» und Freunde aus der Region und kann zusammen eine gemütliche Zeit verbringen. Die Musikdarbietungen aller Richtungen haben eine super Qualität. (LBE)

Nachgefragt – Markus Dieth, Gemeindeammann: «Ich lasse mich gerne treiben»

    Herr Dieth, was sind Ihre ersten Erinnerungen an das Wettiger Fäscht? Wie haben Sie es damals erlebt?Markus Dieth: Ich erinnere mich noch gut an das Wettiger Fäscht 1995 im Dorf, als wir relativ frisch zugezogen waren und mitten im Festtreiben an der Bifangstrasse wohnten. Zu welcher Sorte Besucher gehören Sie – klappern Sie einmal alle Beizen ab, haben Sie Ihre Standardroute oder ziehen Sie nach Lust und Laune los? Ich gehe «von Beiz zu Beiz», wie man so schön sagt.Wie sieht Ihr Programm aus? Am Freitagnachmittag bin ich am Seniorennachmittag und am Abend folgt eine Art Traditionsstart auf dem Rathausplatz. Sonst geniesse ich die Tage einfach und lasse mich gerne treiben. Was schätzen Sie persönlich am jährlich stattfindenden Fest am meisten? Das Wettiger Fäscht ist ein Fest um des Festens willen. Man trifft viele Bekannte, «Heimweh-Wettiger» und Freunde aus der Region und kann zusammen eine gemütliche Zeit verbringen. Die Musikdarbietungen aller Richtungen haben eine super Qualität. (LBE)

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