Die Ostaargauer Orientierungslaufgruppe Cordoba (OLG Cordoba) wurde vom nationalen OL-Verband nach 2008 zum zweiten Mal mit dem «Prix Eco-OL 2013» ausgezeichnet. Der Umweltschutzpreis wird seit 2005 an Veranstalter vergeben, die sich mit Nachhaltigkeit verdient machen.

Die OLG Cordoba habe sich bei den Zuschauerläufen rund um das Weltcupfinale im Herbst 2013 in der Stadt Baden in besonderem Mass um die Umweltverträglichkeit gekümmert, heisst es in der Medienmitteilung der OLG Cordoba. Dies honorierte die Jury, welche den Preis seit 2005 vergibt, mit dem «Grünen OL-Posten». Wie Jonas Hurter, Vorstandsmitglied der OLG Cordoba, erklärt, habe man eine grosse Menge von Daten ausgewertet, um herauszufinden, wie viel CO2 durch Anreise und Verpflegung der Läufer und Zuschauer produziert wurde. Die Werte hätten Aussagekraft für andere OL-Anlässe der gleichen Grösse in der Schweiz «Mit der Auszeichnung fühlen wir uns, in dem was wir getan haben, bestätigt», sagt Hurter. Besonders schön sei die Auszeichnung für den Club.

Auf dieser Grundlage kaufte die OLG Cordoba ein CO2-Zetifikat und unterstützt damit ein Umweltprojekt in der Türkei, das die Sanierung einer Müllhalde vorsieht. «Wir wollten ein Projekt mitfinanzieren, das den höchsten Standards entspricht», so Hurter. Mit dem Kauf des Zertifikats organisierte die Laufgruppe den ersten CO2-kompensierten Orientierungslauf in der Schweiz. (az)