Neuenhof
Pensum wird auf 80 Prozent reduziert: So viel verdient der Gemeindeammann im neuen Jahr

Martin Uebelhart arbeitete sieben Monate lang in einem Vollzeitpensum als Gemeindeammann. Nun wird das Pensum wieder gekürzt.

Philipp Zimmermann
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Sandra Ardizzone

Gemeindeammann Martin Uebelhart (CVP) wird sein Amt ab dem 1. Januar 2021 mit einem 80-Prozent-Pensum ausüben. Das hat der Gemeinderat gemäss Mitteilung entschieden.

Der Jahreslohn für 100 Prozent beträgt 188'870 Franken, wie er auf Nachfrage erklärt. Für 80 Prozent sind das rund 151'100 Franken. Dazu kommen 3600 Franken Spesen.

Der 57-jährige Martin Uebelhart trat sein Amt gleich nach der Wahl im Februar an. Bis Ende Mai füllte er es nebenamtlich aus, weil er noch bei seinem damaligen Arbeitgeber angestellt war.

100 Prozent ab Mai

Das änderte sich auf Anfang Juni: Uebelhart führte das Amt nun mit einem 100-Prozent-Pensum aus, um sich möglichst schnell einarbeiten zu können, wie er sagt. Seine Vorgängerin Susanne Voser (CVP) war Ende November 2019 per sofort zurückgetreten. Der Hintergrund waren Unstimmigkeiten im Gemeinderat, aus dem damals auch Andreas Muff demissionierte.

Im Budget 2021 hat der Gemeinderat für den Ammann den 100-Prozent-Lohn eingesetzt. «Dies geschah im August gemäss Vorsichtigkeitsprinzip», sagt Martin Uebelhart. «Es war von Anfang an klar, dass der Gemeinderat Ende Jahr über das definitive Pensum entscheiden wird.» Er habe sich auch damals mit dem Fokus 80 Prozent zur Wahl als Gemeindeammann gestellt.