Berufsschule in Baden
Polizei-Grosseinsatz: Wie kam es beim ominösen Anruf zum Missverständnis?

Weil ein Telefonanruf missverstanden wurde, ist ein Polizei-Grossaufgebot am Mittwochvormittag ausgerückt. Was wollte der Anrufer wirklich?

Martin Rupf
Drucken
Teilen
Die Schüler nehmen die Situation gelassen. Es werden Selfies gemacht, Tischfussball gespielt und ferngeschaut.
49 Bilder
Die Schüler informieren Angehörige, Freunde, aber auch sich selbst via Social Media. Die Informationen kommen nur sehr spärlich zu den im Werkk zurückgeblieben.
Die Schüler nehmen die Situation gelassen. es werden Selfies gemacht, Tischfussball gespielt und Fernseh geschaut.
Die Schüler nehmen die Situation gelassen. es werden Selfies gemacht, Tischfussball gespielt und Fernseh geschaut.
Bei der Berufsschule Baden BBB steht ein Grossaufgebot der Kantonspolizei Aargau. Der Grund ist vermutlich eine Amok-Drohung beim benachbarten Berufsbildungszentrum "ask!". Alle Anwesenden werden danach in die Halle des "Werkk" evakuiert und duerfen die Sperrzone ueber zwei Stunden lang nicht verlassen.
Die Schüler nehmen die Situation gelassen. es werden Selfies gemacht, Tischfussball gespielt und Fernseh geschaut.
Die Schüler informieren Angehörige, Freunde, aber auch sich selbst via Social Media.
Die Schüler nehmen die Situation gelassen. es werden Selfies gemacht, Tischfussball gespielt und Fernseh geschaut.
Bei der Berufsschule Baden BBB steht ein Grossaufgebot der Kantonspolizei Aargau. Der Grund ist vermutlich eine Amok-Drohung beim benachbarten Berufsbildungszentrum "ask!". Alle Anwesenden werden danach in die Halle des "Werkk" evakuiert und duerfen die Sperrzone ueber zwei Stunden lang nicht verlassen.
Bei der Berufsschule Baden BBB steht ein Grossaufgebot der Kantonspolizei Aargau. Der Grund ist vermutlich eine Amok-Drohung beim benachbarten Berufsbildungszentrum "ask!". Alle Anwesenden werden danach in die Halle des "Werkk" evakuiert und duerfen die Sperrzone ueber zwei Stunden lang nicht verlassen.
Die Schüler nehmen die Situation gelassen. es werden Selfies gemacht, Tischfussball gespielt und Fernseh geschaut.
Im Werkk verbringen die darin wartenden Personen die Zeit oft am Handy, und holen sich so Informationen. Dank der integrierten Kueche gibt es auch etwas zu essen.
Die Schüler nehmen die Situation gelassen. es werden Selfies gemacht, Tischfussball gespielt und Fernseh geschaut.
Bei der Berufsschule Baden BBB steht ein Grossaufgebot der Kantonspolizei Aargau. Der Grund ist vermutlich eine Amok-Drohung beim benachbarten Berufsbildungszentrum "ask!". Alle Anwesenden werden danach in die Halle des "Werkk" evakuiert und duerfen die Sperrzone ueber zwei Stunden lang nicht verlassen.
Die Schüler nehmen die Situation gelassen. es werden Selfies gemacht, Tischfussball gespielt und Fernseh geschaut.
Im Werkk verbringen die darin wartenden Personen die Zeit oft am Handy, und holen sich so Informationen. Dank der integrierten Kueche gibt es auch etwas zu essen.
Bei der Berufsschule Baden BBB steht ein Grossaufgebot der Kantonspolizei Aargau. Der Grund ist vermutlich eine Amok-Drohung. Alle Anwesenden werden danach in die Halle des "Werkk" evakuiert und dürfen die Sperrzone über zwei Stunden lang nicht verlassen.
Bei der Berufsschule Baden BBB steht ein Grossaufgebot der Kantonspolizei Aargau. Der Grund ist vermutlich eine Amok-Drohung. Alle Anwesenden werden danach in die Halle des "Werkk" evakuiert und dürfen die Sperrzone über zwei Stunden lang nicht verlassen.
Bei der Berufsschule Baden BBB steht ein Grossaufgebot der Kantonspolizei Aargau. Der Grund ist vermutlich eine Amok-Drohung . Alle Anwesenden werden danach in die Halle des "Werkk" evakuiert und dürfen die Sperrzone über zwei Stunden lang nicht verlassen. Im Bild: Der Polizist weist die Anwesende an, sich in der Werkk-Halle zu verschieben.
Bei der Berufsschule Baden BBB steht ein Grossaufgebot der Kantonspolizei Aargau. Der Grund ist vermutlich eine Amok-Drohung. Alle Anwesenden werden danach in die Halle des "Werkk" evakuiert und dürfen die Sperrzone über zwei Stunden lang nicht verlassen.
Polizei-Grossaufgebot bei der Berufsfachschule Baden
Die Schüler nehmen die Situation gelassen. es werden Selfies gemacht, Tischfussball gespielt und Fernsehn geschaut.
Wer im Gebäude der BBB war, durfte während rund drei Stunden nicht raus. Ein Schüler schreibt mit dem Handy eine Nachricht.
Der Schulleiter der BBB, Rudolf Siegrist, am Telefon.
Bei der Berufsschule Baden BBB steht ein Grossaufgebot der Kantonspolizei Aargau. Der Grund ist vermutlich eine Amok-Drohung. Alle Anwesenden werden danach in die Halle des "Werkk" evakuiert und dürfen die Sperrzone über zwei Stunden lang nicht verlassen.
Ein Hund der Kapo wird zwar rasch aus dem Auto gelassen, kommt aber nicht zum Einsatz.
Ein Hund der Kapo wird zwar rasch aus dem Auto gelassen, kommt aber nicht zum Einsatz.
Die Schüler nehmen die Situation gelassen.
Die im Schulgebäude eingeschlossenen Schüler vertreiben sich die Zeit, indem sie Papierflieger aus dem Gebäude fliegen lassen.
Bei der Berufsschule Baden BBB steht ein Grossaufgebot der Kantonspolizei Aargau.
Bei der Berufsschule Baden BBB steht ein Grossaufgebot der Kantonspolizei Aargau.
Deshalb zeige die Polizei Präsenz rund ums Schulhaus. Sie hat mit Helm und Maschinenpistolen Stellung bezogen.
Das Gewehr im Anschlag.
Friedliche Stimmung am Public-Viewing-Ort im Werkk. Fernseher läuft, alle sitzen rum.
Polizisten im Einsatz.
Wohl ein Bombenspürhund...
Nach einem verdächtigen Telefonanruf sichert die Polizei die Berufsschule Baden ab.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei und der Stadtpolizei Baden sind an die Berufsschule Baden ausgerückt.
Eine konkrete, unmittelbare Bedrohung für die Schülerinnen und Schüler bestehe nicht. Es handle sich wohl um eine Drohung.
Die Berufsschüler werden evakuiert.
Die Berufsschüler werden evakuiert.
Die Berufsschüler werden evakuiert.
Die Schüler werden in die Werkk-Halle evakuiert. Sie nehmen es locker und beginnen ein Töggelispiel.

Die Schüler nehmen die Situation gelassen. Es werden Selfies gemacht, Tischfussball gespielt und ferngeschaut.

Sandra Ardizzone

Viele Schüler und Passanten staunten am Mittwochvormittag nicht schlecht, als das Gebiet Baden Nord grossräumig abgeriegelt wurde. Mit Helm, Sicherheitsweste und Maschinenpistole postierten sich die Polizisten vor den Schulgebäuden. Grund war ein Telefonanruf, der als Drohung eingestuft wurde (die az berichtete).

Am Nachmittag dann Entwarnung. Die Kapo teilte mit, man habe den Inhalt des Anrufs missverstanden, eine Gefahr habe zu keiner Zeit bestanden. Ein derart grosses Polizei-Aufgebot nur wegen eines Missverständnisses?

Worin dieses genau bestand, kann die Kantonspolizei Aargau nicht sagen. «Die Telefonverbindung war nicht sehr gut», sagt Kapo-Mediensprecherin Barbara Breitschmid auf Anfrage. «Die Frau, die den Anruf entgegennahm, hatte das Gefühl, es könne sich um eine Drohung handeln.» Fast vier Stunden hielten die Einsatzkräfte Stellung auf dem Areal Baden Nord. Weshalb so lange? «Es hat seine Zeit gebraucht, bis wir den Anrufer ermitteln konnten», so Breitschmid. Es habe sich dann gezeigt, dass dieser am Telefon ganz ein anderes Anliegen hatte. Welchen Inhalts das Anliegen war, sagt Breitschmid nicht.

Auf die Frage, ob das Aufgebot auch deshalb so gross war, wegen des Tötungsdelikts am Abend zuvor in Fislisbach, antwortet Breitschmid: «Nein, wir nehmen grundsätzlich jede Drohung oder Äusserungen, die als solche aufgefasst werden, sehr ernst.» Auch wenn es das Tötungsdelikt am Abend vorher nicht gegeben hätte oder wenn der Anruf in einer anderen Region eingegangen wäre, wären die Einsatzkräfte mit einem gleich grossen Aufgebot ausgerückt.

Aktuelle Nachrichten