Bahnhof Baden
Postauto-Crash: Chauffeur drückte aus Versehen aufs Gaspedal

Heftiger Unfall auf der Westseite des Bahnhofs Baden: Am Dienstagabend ist ein Postauto beim Losfahren in einen Eisenträger geprallt. Fahrgäste befanden sich keine im Fahrzeug, der Chauffeur musste vorsorglich ins Spital gebracht werden.

Philipp Zimmermann
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Postauto-Crash beim Bahnhof Baden
19 Bilder
Das verunfallte Postauto beim Bahnhof West in Baden. Der Chaffeur hatte beim Losfahren aus Versehen das Gaspedal gedrückt.
Das Postauto fuhr in eine Sitzbank und verschob einen Betonklotz.
Das Postauto fuhr in einen der Pfosten, die das Dach der Busstation tragen
Blick in die Fahrerkabine und auf die zerbrochene Windschutzscheibe
Wie dieses Bild zeigt, muss das Postauto mit Wucht mit dem Pfosten kollidiert sein.
Der Chauffeur wurde mit Knieschmerzen zur Kontrolle in Spital gebracht. Fahrgäste befanden sich keine im Postauto, Personen im Gefahrenbereich auch nicht.
Die Front ist komplett eingedrückt.
Der Abfalleimer wurde aus seiner Verankerung gerissen.
Der Chauffeur rammte den Pfosten frontal
Am Bahnhof bietet sich ein Bild der Verwüstung
Das Postauto war ohne Fahrgäste unterwegs gewesen.
Der Chauffeur kam mit dem Schrecken davon.
Das Postauto wird für den Abtransport bereit gemacht.
Das Postauto wird für den Abtransport bereit gemacht.
Der Abschleppdienst bringt das demolierte Postauto in die Werkstatt.
Der Abschleppdienst bringt das demolierte Postauto in die Werkstatt.

Postauto-Crash beim Bahnhof Baden

PKR

Das Postauto stand am Dienstag, um 19 Uhr, bei einer Haltestelle beim Bahnhof Baden. Als der Chauffeur ins Fahrzeug in den Führerstand zurückkehrte und losfahren wollte, kam es zum Malheur: Er drückte «nach ersten Erkenntnissen versehentlich das Gaspedal», wie die Kantonspolizei Aargau am Mittwochmorgen mitteilt.

Das Postauto setzte sich abrupt in Bewegung und prallte frontal gegen eine unmittelbar davorstehende Plakattafel samt Sitzbank und schliesslich in einen Eisenträger.

Vor Ort zeigte sich ein Bild der Verwüstung: Die Sitzbank lag nach dem Unfall zusammengedrückt vor dem Fahrzeug. Die Plakatwand war verschoben. Scherben von der geborstenen Windschutzscheibe lagen auf dem Boden.

Der Chauffeur wurde von zwei anderen Buschauffeuren aus dem Führerstand befreit, nicht wie erst gemeldet von der Feuerwehr. Dies erwies sich als Fehlinformation. Er klagte über Schmerzen im Knie. Im Kantonsspital Baden liess er sich vorsorglich untersuchen, konnte dieses aber noch am selben Abend verlassen.

Fahrgäste waren keine im Postauto. Der Chauffeur wollte zu einer sogenannten Überführungsfahrt losfahren, wie Simon Glauser, Mediensprecher der Postauto Schweiz, auf Anfrage sagt. Glücklicherweise hielten sich auch im Gefahrenbereich rund um die Sitzbank keine Personen auf. Verletzt wurde deshalb sonst niemand.

Laut Kantonspolizei beläuft sich der Schaden an Postauto sowie an den festen Einrichtungen auf weit über 100'000 Franken.