Auf 260 Kilometern Messlinien wird das Gelände bis März kreuz und quer abgetastet, um die Eignung des Untergrundes für ein hochradioaktives Tiefenlager besser kennen zu lernen. Für die aufwendige Messkampagne sind in den Kantonen Aargau und Zürich rund 100 Gemeinden tangiert.

Konkret lösen drei schwere Lastwagen durch Bodenplatten Erschütterungen aus, die Wellen werden im Untergrund reflektiert und durch hochsensible Mikrofone aufgefangen. Die Messwagen kommen pro Tag zwei bis vier Kilometer weit. An der Kampagne wirken 60 bis 70 Spezialisten mit, die Kosten betragen 16 Millionen Franken. Durch genügend Abstand wird darauf geachtet, dass die Erschütterungen keine Schäden an Gebäuden auslösen können. (Lü)