Gebenstorf

Projekt «Neues Schulhaus» – 2020 sollen die ersten Schüler unterrichtet werden

Die bestehende Schulanlage Brühl in Gebenstorf wird erweitert. Kosten laut Finanzplan: zwölf Millionen Franken.SEVERIN BIGLER

Die bestehende Schulanlage Brühl in Gebenstorf wird erweitert. Kosten laut Finanzplan: zwölf Millionen Franken.SEVERIN BIGLER

Der offizielle Wettbewerb für den Neubau Brühl 3 hat begonnen. Acht Projekte gehen ins Rennen. Gemeindeammann Rolf Senn ist zuversichtlich: «Wir sind voll im Terminplan.»

In drei Jahren soll es so weit sein: Die ersten Schulklassen sollen im Schulhaus Brühl 3 unterrichtet werden. Nun hat der Architekturwettbewerb für den Neubau begonnen. Aus 55 Bewerbungen wurden acht Projekte ausgewählt, welche nun am offiziellen Wettbewerb teilnehmen dürfen.

Die Gemeinde habe sich bewusst für die Ausschreibung eines Wettbewerbs entschieden, um ein möglichst gutes Projekt sowie einen kompetenten Partner zu finden, der den hohen Anforderungen an das neue Schulhaus gerecht werde, heisst es in der Mitteilung der Gemeinde. Die acht Teilnehmer wurden vom Preisgericht ausgewählt. Im Preisgericht sitzen neben zwei Gemeinderäten, zwei Vertretern der Schulpflege, dem Schulleiter, dem Leiter Hochbau/Liegenschaften sowie einer Fachvertreterin der Metron AG auch zwei Vertreter der Bevölkerung. Sie wurden letzten Herbst mit einer öffentlichen Ausschreibung gesucht. Sie nehmen ebenfalls Einsitz in die Baukommission.

Das Verfahren wird von der Metron AG organisiert und begleitet. Kati Grzybowski, die das Projekt seitens Metron betreut, sagt: «Aus der Präqualifikationsphase resultieren nicht nur acht überzeugende Wettbewerbteams, sondern eine Diskussionskultur, die allen Stimmen Raum gibt.» Auch Gemeindeammann Rolf Senn pflichtet dem bei: «Wir sind voll im Terminplan und die Zusammenarbeit mit den Partnern funktioniert reibungslos.» Die Gemeinde lege Wert auf einen effizienten aber breit abgestützten Prozess. So besuchten die Mitglieder der Baukommission diverse Schulbauten, um vor- und Nachteile an einem konkreten Beispiel zu diskutieren.

Schulanlage Brühl wird ausgebaut

Im Herbst, nach der Beurteilung durch das Preisgericht, werden alle Projekte in einer Ausstellung präsentiert. Im Sommer 2020 soll die 1. Etappe des Neubaus bezugsbereit sein. Laut Senn seien im Finanzplan rund zwölf Millionen für die erste Etappe und fünf Millionen für eine allfällige zweite Etappe vorgesehen. Die steigenden Schülerzahlen, der Sanierungsbedarf älterer Schulanlagen und notwendige Anpassungen an die veränderten Unterrichtsformen seien laut Gemeinde die Gründe für das neue Schulhaus. Nach Prüfung und Bewertung verschiedener Szenarien entschied sich der Gemeinderat für einen Neubau auf dem Schulareal Brühl. Mit der Erweiterung der Schulanlage sollen die zusätzlichen Raumbedürfnisse abgedeckt und die Voraussetzungen für einen modernen Schulbetrieb geschaffen werden. Die bestehenden Schulhäuser Brühl 1 und 2 sowie die Mehrzweckhalle Brühl bleiben erhalten und werden durch den Schulhausneubau Brühl 3 ergänzt. Gleichzeitig wird der Aussenraum so aufgewertet, dass er vielfältig nutzbar ist.

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