Baden
Rabatz im Kurtheater Baden

Zum 10-Jahr- Jubiläum von «Baden Magisch» sind nur einheimische Magier auf der Bühne des Kurtheaters zu sehen. Den Anfang machte das «Zauberduolino Domenico».

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Baden Magisch - Auftakt
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Die Grösse machts. Je grösser der Zauberstab, desto besser der Zauber.
Beim zelten begegnet, der Zaubergorilla.
Ein bisschen Las Vegas mit einem „fast“-weissen Tiger.
Nostalgische Tauben-Zauber-Nummer mit Nico Studer.
Die „schwebende“ Sophia. Zaubertricks auf hohem Niveau.

Baden Magisch - Auftakt

Katrin Brunner

Es sind die Grossen der Schweizer Zauberszene, die bis Samstag bei «Baden Magisch» auf der Bühne stehen. Den Anfang machte erstmals ein Programm für Kinder: Dominik Zemp und Nico Studer alias «Zauberduolino Domenico» lockten am Mittwochnachmittag mit ihrer grossen Zaubershow rund 300 Kinder, Jugendliche und Erwachsene in den Saal des Kurtheaters. 2014 waren die beiden jungen Zauberer bereits unterwegs mit «Das Zelt». Ein Jahr vorher konnten sie den «Swiss Talent Award» entgegennehmen.

Das aktuelle Kinderprogramm dauert rund zwei Stunden. Ziemlich ambitioniert, findet der Laie, der weiss, wie schwierig es sein kann, Kinder ruhig zu halten. Kein Problem für die beiden Zauberer, die sich mit Polini, einem «magischen Bühnenarbeiter», noch einen weiteren Zauberer in ihre Vorstellung holten. Schon die erste Nummer mit den bunten Hasen (nicht echt) sorgte für allerlei Rabatz in den Sitzreihen. Zemp und Studer suchten aktiv den Kontakt zu ihrem jungen Publikum. «Wenn Kinder etwas selber erleben, bleiben sie auch dran», sagte der 24-jährige Studer im Anschluss an die Vorstellung. Die vorgeführten Zaubertricks waren zwar nicht neu. Doch egal, ob es sich dabei um Karten, schwebende Mädchen oder Metallringe handelte: Das «Zauberduolino Domenico» verpackte sie gekonnt in eine Show mit Witz und Glamour.

Zaubergorilla schreckte auf

Es war während eines Sprachaufenthaltes in Las Vegas, als Nico Studer, der sich die Zeit zwischen den Schulstunden mit Zaubern vertrieb, angesprochen wurde, und ihm ein kleines Engagement auf einer der vielen Casinobühnen angeboten wurde. Es schien auch diese Erfahrung zu sein, die Studer und Zemp den Input lieferte für die Musik- und Showeinlagen. «Staunen, lachen, mitmachen», so umschrieb Dominik Zemp ihr Konzept.

Nach den Hasen sorgte ein Zaubergorilla für Schrecksekunden. Ein flauschiger Tiger und das sichtlich schlappe Plastikhuhn Paul führten den Reigen der kuriosen Tiere weiter. Mit einer ruhigen und heute nostalgisch anmutenden Taubennummer überraschte Nico Studer die Besucher. Fasziniert vom eleganten Geflügel, war es plötzlich sehr ruhig im Saal.

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